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Träume interpretieren

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    • Träume interpretieren

      Wenn ihr von iwas träumt, dass halt privat im Endeffekt für euch auch ne höhere Bedeutung hat.
      Wie würdet ihr es interpretiere?
      Als Wunsch, Verlangen oder einfach nur als Traum, der keine sonderliche Bedeutung hat?
      Und kommts dabei auch eurer Meinung drauf an, ob man oft von etwas träumt? (ich kann mich nämlich in der Regel nur an die wenigsten Träume erinnern, dass ist schon was besonderes, wenn ich mich mal erinnere)
    • Bei sowas muss man aufpassen, man kann sehr tief in die Esotherik abrutschen. Träume sind gerade einer der Gebiete, mit denen ich mich beschäftige. Träume deuten kann interessant sein, genau wie welche nach seinen eigenen Wünschen zu formen.

      Kritisch hinterfragen ist immer das beste. Das Träumen ist erstmal nur ein Vorgang in menschlichen Gehirn, der nicht abgeschaltet werden kann. Es gibt zwar Leute wie Staco, die behaupten, wenig oder gar nicht zu träumen - dabei handelt es sich jedoch um einen Irrtum. Auch du träumst täglich, erinnerst dich aber nicht oder wenig an diese und gewinnst deshalb diesen Eindruck.

      Ebenso wie der Schlaf an sich, ist auch das Träumen ein für uns ein notwendiges Bedürfnis, für mich jedenfalls. Die Begründung ist voll einfach: Der Traum dient dem Zweck der Verarbeitung sowohl des Alltags als auch des seelischen Innenlebens. Mag er noch so verrückt erscheinen, jeder Traum beinhaltet Gedankenmuster, Erlebnisse und Symbole, die für den Träumer eine persönliche Bedeutung haben und ihn in der ein oder anderen Weise beschäftigen.

      Als nächstes die Traumanalyse, diese baut auf genau dieser Tatsache auf. Sie geht davon aus, dass die Symbole, Gefühle und Aktionen im Traum eine tiefere und meist symbolische Bedeutung für den Träumenden haben und sozusagen eine nicht selten sehr wichtige Nachricht des Unterbewussten an das Bewusste darstellen, die im Wachleben möglicherweise blockiert wird.
      Dabei spielt nicht nur die Symbolik des Traumes eine Rolle, sondern auch dessen Häufigkeit: So deuten wiederkehrende Träume auf ein bestehendes Problem (wie beispielsweise eine persönliche Krise oder innere Blockade) hin. Dementsprechend verschwinden sie oder lösen sich auf, sobald dieses Problem gelöst ist.

      Die eigenen Träume zu entschlüsseln und zu deuten, ist also ein wichtiger Schritt, mit dem eigenen Seelenleben in Einklang zu kommen. =)

      Man kann aber noch weiter in sein Unterbewusstsein eindringen, indem man lernt, sich an seine Träume zu erinnern. Da gibt es bestimmte Techniken, die später für das Klarträumen (Luzides Träumen) benutzt werden
      Einen Schritt weiter wäre Astralreisen, aber das steht hier erstmal außen vor. Thema ist ja träumen.
      [SIZE=3] ~ A sword wields no strength unless the hand that holds it has courage. ~[/SIZE]
    • "Kritisch hinterfragen ist immer das beste. Das Träumen ist erstmal nur ein Vorgang in menschlichen Gehirn, der nicht abgeschaltet werden kann. Es gibt zwar Leute wie Staco, die behaupten, wenig oder gar nicht zu träumen - dabei handelt es sich jedoch um einen Irrtum. Auch du träumst täglich, erinnerst dich aber nicht oder wenig an diese und gewinnst deshalb diesen Eindruck."

      Ich weis, hab ich doch auch geschrieben.
    • Träume sind sinnvoll.

      Eine der wenigen Sachen die ich mir von Freud behalten habe^^Erscheinen unsere Träume meißt wirr und zufällig, ergeben sie auf das Wesentliche reduziert dennoch Sinn.

      Ich kann hier nur mit meinem Halbwissen auftrumphen da ich erst ein Freud-Buch gelesen habe.^^

      Wie kommt ein Traum zustande? - Träume bestehen im Grunde aus Wunschvorstellungen oder nicht verarbeiteten Dingen der Tage vor dem Traum.

      Wunschvorstellung ist klar, man fliegt oder fickt oder wasweißich...

      Nicht verarbeitete Dinge sind Themen, die dich selbst beschäftigen; z.B. hab ich mal mit Freunden über nen Film diskutiert, dann wurden wir von irgendwas unterbrochen und das Thema war vom Tisch, ich war aber eig lange noch nicht fertig. Nachts hab ich dann von der Hauptdarstellerin geträumt.

      Hier hört mein Wissen aber auch schon auf, was jetzt mit Alpträumen etc... ist weiß ich nicht...

      Die bereits angesprochene Symbolik ist auch sehr wichtig. Da gibt es die abgefahrensten Sachen, z.B. sind ausfallende Zähne ein Symbol für sexuelle Frustration. Und verdammt nochmal...das stimmt wirklich...Als ich mit meiner 1. Freundin zusammen war und sie mich Ewigkeiten nicht an ihre Wäsche gelassen hab hab ich so nen Kram geträumt; Jahre später erst hab ich erfahren dass es da einen Zusammenhang gibt.

      Mein letzter Punkt sind die Personen von denen du träumst. Auch eine sehr interessante Sache, da Menschen im Traum nicht als sie selbst dargestellt werden müssen. Oder es können sogar mehrere Persönlichkeiten in einer dargestellten Person vorkommen. Da komme ich wieder auf den Filmtraum zurück. Ich hab geträumt dass ich mit meiner Freundin in nem Auto saß, alles wunderbar, aber plötzlich wurden wir von irgendwas bedroht und sie schrie. Und zwar schrie sie genauso wie die Frau aus dem Film. Also saß ich mit einer doppelten Projektion (hallo Inception) im Auto, zum einen mit meiner Freundin und dann noch mit der Frau aus dem Film.
      Sehr interessantes Thema auf jeden Fall, nach Kafka am Strand muss ich mal wieder was vom Sigmund lesen. :]
    • Das habe ich manchmal auch, dass eine Person zwei unterschiedliche Leute verkörpert, die sich situationsbedingt abwechseln. Letztens hat sich bei einer Frau das Gesicht geändert, zu dem von einer Freundin von mir. Wo man so denkt: "Wie kommt die aufeinmal hierher, das war doch grade noch ne andere?!"
      [SIZE=3] ~ A sword wields no strength unless the hand that holds it has courage. ~[/SIZE]
    • Jeder träumt jede Nacht. Du vergisst es nur.
      Kannst die Traumerinnerung verbessern indem du ein Traumtagebuch führst. Schreib einfach alles auf, an das du dich erinnern kannst (selbst kleine Schnipsel, und meistens erinnerst du dich immer kurze Zeit später an den Traum). So erinnerst du dich immer an deine Träume was eine Deutung dann auch erleichtert.


      Ich habe mal gelesen (im Battle Royal Manga, ja, sehr gute und genaue Quelle mangafox.com/manga/battle_royale/c014/9.html )
      dass naja lest selbst =D.
      Träume seien da also dazu da, Dinge im Kopf zu sortieren und zu verarbeiten, wie Sex bereits sagte. Ja mehr weiß ich nicht, vielleicht lassen sich mal wieder einige derartig gute Quellen finden^^.
    • Bei mir ist es auch meistens so, dass ich mich an NICHTS erinnern kann. Wenn das dann mal passiert ist es so, dass mir ein winziges Stück vom Traum in den Kopf kommt und dann flasht sich der Traum so in mein Gehirn, aber direkt nach dem Aufwachen sich an den Traum haargenau erinnern und drüber nachdenken kann ich einfach nicht. Der schießt mir wie gesagt eher durch Zufall in den Kopf. Und dann sind es auch immer nur viele kleine Stückchen, auf die ich mir absolut keinen Reim machen kann.

      Ich hab mal bei Galileo glaube ich was über Träume gesehen und da hieß es, dass man seine Träume richtig manipulieren kann, also gezielt etwas träumen kann. Wenn man zum Beispiel immer wieder den gleichen Alptraum hat (das hatte ich mal ne zeitlang in meiner Kindheit) muss man den irgendwo aufschreiben, was genau passiert und dann umschreiben in eine schöne Variante. Diese schöne Variante liest man sich dann vor dem Schlafen gehen immer wieder durch und dann sollte man, wenn die Sendung nicht lügt, den Alptraum los sein und einen eigenen Traum geformt haben. Ist schon länger her, dass ich das gesehen habe, aber so ungefähr hat's funktioniert.^^
      "A man can be destroyed but not defeated." - Hemingway
    • Trauminterpretationen sind ein wirklich sehr interessantes Thema.
      Man kann vom Traum nicht nur Personen und Situationen als Symbolik deuten, sondern auch Gegenstände und Orte.

      Ein gutes Beispiel für ein Traumymbol ist das Haus.
      Man kann an diesem Traumbild wirklich sehr viel herausinterpretieren.
      Zum Einen kann man das Haus als ein ganzes sehen. So gesehen, stellt es die Persönlichkeit eines Menschen dar.
      Ein Haus ohne Einzelheiten ist beispielsweise ein Zufluchtsort, es ist ein Zeichen für die Lebensunsicherheit des Träumers.
      Man kann jedoch nicht nur das ganze Haus sondern die verschiedenen Strukturen einzeln als Symbole deuten. Doch auch da geht es nochmal in verschiedene Bereiche.
      Nehmen wir als Beispiel das Dach:
      Zum Einen stellt es den Schutz vor der Umwelt dar, zum Anderen ist es auch ein Zeichen für das Denken des Menschen.
      So könnte man jede Einzelheit deuten, von Fenster und Türen bis zum jeden Zimmer.

      Man könnte denken, es sei zu weit hergeholt, aber ich finde man sollte sich mit diesem Thema mehr beschäftigen, da es wirklich sehr tiefgründig und spannend ist.
    • Ich hab damals als kleines Kind jeden Tag geträumt, dass ich von unserem damaligen Balkon runterspringe und kurz vorm Aufprall bin ich immer aufgewacht. Das hat eienrseits spaß gemacht sich zu frei zu fühlen in der Luft aber andererseits auch etwas angsteinflößend.
      Mittlerweile träume ich meistens nur noch unlogische Scheiße oder Sachen die ich mir in RL auch wüpnsche xd
    • Original von Kuzco
      Original von Clade
      Jeder sagt, man träumt, aber vergisst es wieder.
      Srsly wie soll man das beweisen?


      Vielleicht mit Speziellen Geräte, die irgentwelche Veränderungen im Inneren erkennen und deutlich machen? :ugly:


      Hat aber noch nichts bewiesen. ^^
      Ein beträchtlicher Teil des Schlafes hat Traumphasen, das haben Forscher in Schlaflaboren herausgefunden. Charakteristisch für Träume sind die REM-Phasen, REM steht für rolling eyes movement. Das bedeutet, dass der Mensch im Traum zwar entspannt im Bett liegt, aber seine Augen vollziehen tatsächlich die Bewegungen, die sie auch im Traum machen. Das läßt sich mit Messfühlern feststellen. Unmittelbar nach dem erwachen ist meist noch die Erinnerung an den eben gehabten Traum möglich, wenn man sich bemüht.
      [SIZE=3] ~ A sword wields no strength unless the hand that holds it has courage. ~[/SIZE]
    • Bei mir ist es immer unterschiedlich.
      Manchmal kann ich mich an die Vorgänge im Traum nur noch ein bisschen erinnern.
      Oft ist es so, dass ich mich an ein Ereignis im Traum sehr gut erinnere und mir dann Stück für Stück weitere Details einfallen.
      Und manchmal kommt es mir so vor, als ob ich gar nicht geträumt hätte, beziehungsweise, dass ich mich an nichts erinnern konnte.
      Alpträume bleiben bei mir zudem länger im Kopf.
      Manche Alpträume aus Kleinkindstagen habe ich noch heute in Erinnerung.