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Euer Studium

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    • Ich schreib dieses Jahr mein Abi und habe vor danach hier in Bremen an der Uni Physik zu studieren. Physik interessiert ich einfach unglaublich und ich finde es auch einfach unglaublich faszinierend die Welt zu verstehen. Das einzige, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ist dieses Zweitfach oder wie das auch immer heißt. Ich weiß einfach nicht, ob ich Informatik oder Chemie nehmen soll, denn ich bin eigentlich in beidem gut und es macht mir beides Spaß. Ach und Stratus, falls du das hier lesen solltest, die Mathematikanteile in Physik sind ja gerade in den ersten Semestern sehr hoch (hab ich zumindest so gehört), in welche Richtung von Mathematik geht'n das?
      yanbo-HYPE:
    • so wie ich das gehört habe (als chemiker) müssen die physiker im ersten semester ein nebenfach wählen (chemie oder info)
      und das ist halt ... nebenfach, also nicht zu ernst zu nehmen
      aber von dem, was ich von den leuten gehört habe (es hatte sich bei mir keiner für chemie entschieden), wäre das, was die da machen müssten, ein großer spaß :3

      bei mathe denk ich spontan an integral und differentialrechnung

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tham ()

    • yanbo schrieb:

      Ach und Stratus, falls du das hier lesen solltest, die Mathematikanteile in Physik sind ja gerade in den ersten Semestern sehr hoch (hab ich zumindest so gehört), in welche Richtung von Mathematik geht'n das?


      Also Analysis hast du noch bis zum 4. semester. Im ersten Semester sind es ausserdem noch Lineare Algebra und mathematische Methoden (Theoretische Physik), dabei gehts hauptsächlich um Integralsätze und das lösen von differenzialgleichungen.
      Also in den ersten Wochen ist es nicht sehr viel anders als schulmathematik der oberstufe. Aber ne beschimmte Richtung hats eigendlich nicht.

      Analysis: Folgen, Reihen, Grenzwerte, Differenzialrechnung, Integralrechnung
      Lineare Algebra: Gruppen, Vektoren, Matrizen, Algorithmen zur lösungen von gleichungssystemen, viele Beweise (wie ich das gehasst hab -.-)
      Theoretische Physik: komplexe Zahlen, Integralsätze von Gauß und stokes, differenzialgleichungen

      das sind so die sachen die dich im ersten Semester aus rein mathematischer sicht erwarten, zusätzlich kommen dann halt noch sachen mit physikalischem Hintergrund wie das Ausrechnen von Trägheitsmomenten oder schwerpunkten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stratus ()

    • Muddafugger... 'scheiß regt mich auf.
      Das Studium an sich ist toll, ich bin höchst zufrieden mit der Studienwahl. Nur hat der Anspruch und die Erwartung an die Studenten einen Sprung gemacht, der ohne Vorkenntnis, mit Job + andere Faktoren kaum zu bewältigen ist. Wir, der gesammte Studiengang, haben im Programmierpraktikum eine Gnadenfrist von 3 Tagen zusätzlich für eine C/C++-Aufgabe gekriegt weil sonst nur ca. 10% die Aufgabe bestanden hätten. In Mathe(Integralrechnung, Komplexe zahlen gehen eigentlich), Audio- und Videotechnik, Akustik und Optik habe mittlerweile den Anschluss verloren.

      Wie läufts bei euch so?
    • Bei uns drehen sie bei Programmierung auch völlig durch. Die Klausur aus dem 1. Semester haben bis jetzt erst 30% bestanden und in den 2 neuen Fächern, in denen wir jeweils eine Klausur schreiben müssen, die wir erst schreiben können, wenn ich die aus dem 1. Semester bestanden habe, haben fast alle den Anschluss verloren.

      Ich konzentrier mich auf den Rest und hoff, dass ich durch komme haha .
      twitch.tv/stiivo91
    • Also 1. Semester lief ganz gut. 4 von 4 Modulen bestanden und im Durchschnitt stehe ich 2,65 zurzeit...

      Aber jetzt im 2ten Semester drehen die auch vollkommen ab. Ich mein, das 1ste Semester war schon nicht einfach, verglichen mit Abi musste ich locker 10 mal mehr tun, und disziplinierter sein. Aber jetzt im 2ten Sem. gehts nochmal ne Stufe hoch ._.

      So viele (Haus-)Aufgaben und schwer schwer schwer >,<"
      Vor allem Elektische Netzwerke ist KRANK!!!
      Mit Java hab ich auch noch meine Schwierigkeiten :3
      Naja mal schauen wie es sich entwickelt D:


      Technische Informatik btw.
    • Hab das Gefühl endlich wieder einigermaßen den Anschluss gefunden zu haben, aber die Anzahl an Vorlesungen ist im 4ten Semester einfach gigantisch.
      Montags bin ich von 8 bis 20 Uhr in der Uni mit 1h Pause. 11h Vorlesung.
      Dienstag von 8 bis 22 Uhr. 2 x 2h Pause.
      Mittwoch ist am härtesten. 8 bis 22 Uhr. 2h Pause.
      Donnerstag mit 9 bis 16 Uhr und Freitag mit 9 bis 12 sehr chillig.
      Wenn man bedenkt dass ich eigentlich jede Vorlesung mit ca dem selben Zeitaufwand nach/vorbereiten sollte, wird das ganze unmöglich vor allem weil ich unabhängig von dem allen mich auf Klausuren vorbereiten muss die mit dem aktuellen Vorlesungsstoff nichts am Hut haben.
    • Bei mir ist es jetzt auch richtig bitter. Ich bin jetzt im Repititorium. Das ganze sieht wie folgt aus:

      Es geht ein Jahr lang, (im April 2013 schreibe ich Examen) und wir wiederholen den gesamten Stoff der letzten 3 1/2 Jahre
      Montags 4 Stunden Zivilrecht, Mittwochs 4 Stunden Strafrecht und Nebengebiete und Donnerstags 4 Stunden Öff Recht.
      Das ganze ist halt 4 mal so schnell wie eine Vorlesung und 10 mal so umfangreich. Man sitzt zusammen in einem Raum, bei
      einem Privatrepititor und wird durchgehend abgefragt, löst Fälle zusammen. Man hat die 4 Stunden nicht einmal Zeit auf die Uhr zu schauen.

      Dienstags und Samstags stehen jeweils Probeklausuren an. Von 8:00 bis 13:00 schreiben und um 17:00 - 19:30 kriegt man die korrigierten Klausuren zurück und bespricht sie. Es wird in dem Jahr empfohlen 70 von diesen fünfstündigen Klausuren zu schreiben. Ich peile 100 an.

      Dazu gibt es jeden Monat 2 Termine am Sonntag oder Freitag mit Blockseminaren, also insgesamt einer Einheit von 16 Stunden um die restlichen Nebengebiete abzuarbeiten.

      Nebenbei gibt dir das Repitotrium genaue Arbeitsanweisungen, Hausaufgaben und Vertiefungshinweise die REINE ARBEITSZEIT nochmal 25 Stunden die Woche darstellen. Damit bist du den Hausaufgaben gerade nachgekommen. Und damit meine ich nicht 15 Stunden Bib und 10 Stunden Mensa sondern wirklich 25 Stunden Bib.

      Man hat über die Woche locker ein Pensum von 40 Stunden, Mensa und Kaffeepausen mal abgezogen. Das geht jetzt bei mir 1 Jahr so - bis April 2013. Dann bin ich durch!

      [ Steht übrigens JEDEM Jurastudenten bevor. Bin ich nicht der einzige. ^^ ]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pheX ()

    • Ich studiere an einer FH in Nrw, wohne dort in meinem eigenen kleinen Zimmer, bekomme Geld dafür, den Lehrstoff wie in der Schule in Lehrveranstaltungen mit 6 45-minütigen Stunden am Tag vermittelt, bestehe meine Klausuren mit zufriedenstellenden Punktezahlen und hab Dozenten, zu denen du ein super Verhältnis durch Partys, Sauferei und sonstige Veranstaltungen aufbauen kannst (btw alles Richter bis zum OLG hoch + Staatsanwälte + sonstige hohe Justiztiere) :)
    • Machst du ein Studium? Mit welchem Ziel? Also Staatsexamen oder Bachelor?
      Oder wie sieht das bei dir aus, du machst doch Rechtspflege?
      Hast du materielles Recht oder ist das eher auf prozessuales ausgerichtet?

      Interessiert mich schon etwas.
      Im jurastudium wird einem relativ weniger von der eigentlichen Praxis ermittelt, zumindest im studienverlauf bis zum ersten Examen, von daher hab ich tbqh wenig Ahnung wie eine Ausbildung zum rechtspfleger aussieht und welche Aufgaben man nach Vollendung hat.

      Eine Freundin von mir hat das als Ausbildung gemacht ist es bei dir ein Studium oder ein duales Studium und gibt es bezüglich der Art des Abschlusses dabei Unterschiede?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andy ()

    • Naja das ist halt Jura. Wir wussten ja, was auf uns zukommt. Es ist halt das aufwendigste Studium, was du in DE machen kannst.
      Was ich so krass finde ist, dass sich ALLE Jura Studenten
      ein Jahr so intensiv vorbereiten, wie ich gerade. (90% davon beim Privatrepititor) und dann nach einem Jahr nur lernen und übungsklausuren fallen 32% durch und gerade mal 12% schaffen 9 Punkte
      Oder mehr. (Das beste sind 18 - wurde noch nie erreicht)
      Das sind einfach andere Dimensionen
    • Hm krass ey, kranker Shice ._."
      Naja viel Glück Hans und Andy, schafft ihr schoooon!!!! :)
      Durchhalten D:!

      Scheint wohl so, auch wenn mein Studiengang mit Sicherheit nicht einfach ist, dass ich zumindest vom Arbeitsaufwand doch etwas Glück habe... oder ich mach zu wenig XD!

      Jedenfalls sieht bei mir dann auch gerne mal so aus:
      i.minus.com/iuLV5RSE98Upf.JPG
      Und glaubt mir wenn ich euch sage, dass es noch schwerer ist als es aussieht lol, wirklich viel checken tu ich da nicht, haha! Fuck Elektrotechnik :D
      (Das waren jetzt nur 2 Folien von viel mehr... -.-)
    • montag, dienstag, mittwoch laborpraktikum
      ist dieses semester aber ziemlich chillig, bin da manchmal schon um 3 oder so raus (sonst so bis ~6 von früh halb 8 - durchweg stehen (abgesehen mittagspause), das ist wirklich anfangs ne ungewohnte belastung - versucht man 12 stunden am stück zu stehen)
      donnerstag meine vorlesungen und übungen, die aber nur bis 15:15 gehen :3
      freitag noch ne vorlesung und den rest des tages nutzen wir, um an dem bachelorarbeitsthema zu forschen (im moment nur literaturrecherche, wobei ich heute schon im labor zeugs getestet habe)
      das schlimme ist halt vorbereitung und auswertung der praktika
      am anfang muss ein antestat abgelegt werden (da gehts eigentlich nur ums bestehen, wird zwar benotet, aber die note taucht nie mehr iwo auf - is nur für uns, aber man will ja für sich lernen und möglcihst gut abschneiden sowie den stoff verstehen, aka lernen (das praktikum hat nichts mit unseren jetztigen vorlesungen zu tun))
      das schlimme ist die auswertung, an sonem protokoll sitz ich gut 10-15 stunden


      hört sich vllt nicht so viel an wie das jura, ist aber auch nicht wenig
      aber letztendlich iwie entspannt, da es die letzten semester iwie mehr war ... (nicht mehr, aber iwie ... stressiger, im moment alles noch ganz angenehm)
      ich kann im moment nicht klagen^^


      und ich hab voll ein cooles bachelorthema, freu mich richtig auf das praktische arbeiten (ich mag sonst laborpraktika nicht)
      mir wurde gesagt, das ist neuland der chemie :3 das motiviert noch mehr
      muss nur noch funktionieren, dann hab ich noch thema für schwerpunktspraktikum, master und vllt doktor :3




      @jura:
      hat der gute edmund stoiber nicht iwie das beste *insert namen davon* in deutschland jemals abgelegt? (das mit den 18 Punkten, hatte dann wohl 17 Punkte)
    • Weit verbreitetes Gerücht, das mWn nicht stimmt.
      Das beste Staatsexamen war glaub ich im 16p Bereich.

      Edit: found proof

      "Einser-Jurist. Jeder, der sich auch nur ein bisschen mit juristischen Noten auskennt, weiß: Diese Note gibt's eigentlich gar nicht. Laut jüngster Statistik haben im Jahr 2009 in Deutschland 7292 Studenten ihr Jura-Examen bestanden. 20 davon mit "Sehr gut", also mickrige 0,3 Prozent.

      Prominente Einser-Juristen muss man mit der Lupe suchen. Bundesgerichtshof-Präsident Klaus Tolksdorf gehört dazu, der frühere saarländische Ministerpräsident Peter Müller und auch Nils Schmid, Finanz- und Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg. Von Edmund Stoiber hieß es immer, er sei Einser-Jurist. Stimmt aber gar nicht - Stoiber schlug sich in den Staatsexamina wacker, ragte aber nicht heraus. Den Gerüchten deutlich widersprochen hat Stoiber fast nie. Der Glanz der vermeintlichen Eins war einfach zu groß."

      Quelle: spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,781942,00.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andy ()

    • Der Dozent ist Florian Faust (Habe ironischerweise heute einen Artikel in der JuS von ihm gelesen, den er über ein EuGH Urteil am 16.06.2011 geschrieben hat - mein Geburtstag. Der Kreis schließt sich :D ) und ich bin nicht gerade sicher, ob er nicht die 17. Punkte im 2. Staatsexamen hatte? Müssen wir Thies nochmal fragen. Ich habe auch schonmal von einem Notar gehört, dass er 17 hatte. Aber das glaube ich ihm nicht :D

      Das beste, was ich je "mitbekommen" habe war 16,xx in Passau vor einigen Jahren. Über das Mädchen gibt es auch einen Artikel in der Süddeutschen. Sie ist aber sogar zu 3 verschiedenen Repititoren gegangen :/
      Also die 18 ist definitiv unerreicht. Bei der 17 ist die Gerüchteküche am brodeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pheX ()

    • Also mit den 40 Stunden pro Woche konnte ich in den ersten beiden Semestern auch ohne weiteres mithalten. Mittlerweile bin ich im vierten Semester und es hat sich ein wenig entspannt. Ich habe vier mathematische Fächer, was schon relativ viel ist, da ja in jedem Fach wöchentlich Ãœbungsblätter bearbeitet werden müssen. Früher habe ich für so ein Blatt mindestens 8-9 Stunden gebraucht, jetzt bin ich schon routinierter und brauche nur noch selten so lang pro Ãœbungsblatt. Ich würde den Aufwand pro Ãœbungsblatt auf ca. 3-5 Stunden pro Blatt schätzen, je nach Fach und Schwierigkeit des Ãœbungsblattes.

      Joa, mal schauen, wie das Semester so wird, ich denke, es wird ziemlich gechillt. Nach drei stressigen Semestern, in denen ich teilweise mehr Fächer gehört hab, als ich hätte hören müssen, kann ich mir jetzt mal ein angenehmeres Semester gönnen ohne dabei irgendwas aufschieben zu müssen, bin also immer noch locker im Zeitplan um das Studium in Regelstudienzeit abschließen zu können.

      @Akuma: Sowas kann mich nicht mehr schocken... *g* Rechts wird ja einfach nur eine Lösung einer linearen Differentialgleichung bestimmt, indem erstmal die Exponentialfunktion eingesetzt wird, dann ausgeklammert wird und die Eigenwerte der DGL-Matrix / die Nullstellen des charakteristischen Polynoms bestimmt werden. Das kannst du schon verstehen, Andy. =)

      @Hans: Das mit den Noten hast mir ja auch mal erzählt... ziemlich krass, das ganze. Das wär wohl kein Studium für mich... nicht wegen des Aufwands, den hab/hatte ich hier auch. Aber keine Ahnung, Jura ist nicht so mein Ding.