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Wandel des Musikgeschmacks

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    • Touda ist auch ein ****** besonderer klasse.
      @Klassik, hör ich inzwischen auch sehr gern, schwanensee finde ich wunderschön. Und die badinerie.

      I'll send him flowers from all of us.
      No. He's allergic.
      To flowers? All of them? How do you even know that?
      I used to send them to his desk every day when we were associates.
    • War bei mir am Anfang auch so.
      Habe am Anfang eher die aktuellen Charts gehört.
      Doch mittlerweile bin ich auf raggacore und breakcore (Renard); anthem style drum and bass (The Queenstons); old-school Happy Hardcore (Furries in a Blender) und so weiter.
      Definitiv noch Daft Punk und etwas Anime Musik ^^
      â—¾"Winning isn't about being lucky, it's about being bold." :ssbmcf:
    • Mein Musikgeschmack ist eine ganz verrückte Reise durch viele unterschiedliche Genres.

      Mal sehen

      Also mein allererstes eigenes Album war By The Way von den Red Hot Chili Peppers. Ich hatte die Musik meiner Eltern immer mitgehört, als ich klein war & das Album kam da gerade raus, also habe ich es mir zu irgendeinem Anlass gewünscht. Ich war hellauf begeistert & habe das Album auf unserer Playstation (1) immer rauf & runter gehört. Was ich davor so gehört habe, ist verschwommen in meiner Erinnerung unterbewusst gefangen & der ein oder andere Song der mittleren & späten Neunzigerjahre löst einen Nostalgie-Schub in mir aus, obwohl ich nicht wüsste, was ich aktiv mit diesem Song verbinde. Beispiele hierfür sind reichlich vorhanden, hier ein paar, die ich aus genau diesem Grund heute noch höre:

      Basket Case von Green Day
      I got 5 on it von Luniz
      Song 2 von Blur
      The Bad Touch von der Bloodshound Gang
      Music Sounds Better With You von Stardust

      & so weiter. Die Liste könnte endlos sein. Jedenfalls hatte ich keinen richtigen Musikgeschmack bzw. kein bevorzugtes Genre, aber Poprock schien mir am ehesten zu liegen. Ich hab außerdem viel Böhse Onkelz gehört, eine Frankfurter Band, die aufgrund einer kontroversen Vergangenheit, nicht besonders in der Popwelt angesehen wurde, kommerziell aber teilweise auf einem ähnlichen Niveau wie Die Ärzte & Die Toten Hosen agiert haben. Ich höre auch heute noch immer gern den ein oder anderen Song dieser Band & ich bin mir fast sicher, dass es sich dabei nicht nur um Nostalgie handelt, denn die Jungs haben großartige Sachen gemacht. Schutzgeist der Scheiße - einer meiner Lieblingssongs der Böhsen Onkelz - höre ich auch heut noch sehr gern. Ich denke, dass vieles von meinem ursprünglichen Enthusiasmus für die Band sicher auch daher kommt, dass es "kontrovers" war die zu mögen, da sie in den frühen 80er Jahren rechtsradikale Musik gemacht haben (ich glaube es können nicht mehr als 10 Songs gewesen sein), aber der "Kampf" der Band um die Anerkennung der Mainstream-Popkultur hat mich eigentlich nie so wirklich interessiert, da mich sowas generell eher kalt lässt, da es nichts mit der Musik zu tun hat.

      Mein zweites Album jemals war Meteora von Linkin Park. Ich hatte die erste Single Somewhere I Belong bei meinem Klassenkameraden Hans-Jörg in der 5. oder 6. Klasse auf dem Discman gehört & wollte das Album danach unbedingt haben. Das war neu für mich, diese Rock-Rap Crossover Sache fand ich super. Ich kannte In The End schon, konnte es aber keiner Band zuordnen & ich glaube Somewhere I Belong hat mich initial doch mehr gecatcht, weswegen ich dem Impuls folgte mir das Album zu besorgen. Es lag dann zum Nikolaus 2003 in meinem Schuh.

      Zu der Zeit, in der ich von Grundschule in Sekundarstufe I gewechselt bin (in Berlin beginnt / begann in 2004 die Sek I im Regelfall mit der 7. Klasse), hatte ich nur eine Person, an die ich mich in der neuen Schule eingangs halten konnte & das war mein Freund aus der Grundschul-Klasse - David - bei dem wir nach der Grundschule immer Smash 64 gespielt haben. Wir sind auf die gleiche Schule gegangen, also hingen wir natürlich viel mehr miteinander rum als sowieso schon, da wir ja am Anfang nur uns kannten & das verbindet logischerweise. Wir waren in unterschiedlichen Klassen, also haben sich unsere neuen Freundeskreise gegenseitig nicht so wirklich miteinander arrangiert, weswegen wir viel zu zweit / in kleineren Gruppen gemacht haben. Eines Nachmittages, bei David zuhause, zeigte er mir diese CD, die meinen Musikgeschmack & in gewisser Weise auch mein Leben beeinflussen würde "Spiel des Lebens / Spiel des Todes" von "Die Firma", einer deutschsprachigen Hiphop Formation aus Köln. Ich hatte vorher schon hier & da deutschen Rap gehört, aber das war für mich die Offenbarung. Großartiges Storytelling, harte Worte, schöne lyrische Bilder, beeindruckende Dynamik der Akteure, Beats, die aus Mafia-Filmen zusammengesampelt sind - es hatte alles, wovon ich bis dahin nicht wusste, dass ich es cool finden würde! Leider hat YouTube die besten Songs des Albums nicht parat, aber die erste Single Scheiß auf die Hookline - auch wenn es noch lange nicht mein Favorit ist - ist definitiv ein Reinhören wert. David pries mir diesen Song übrigens besonders an, da er noch nie so oft das Wort Scheiße & seine verschiedenen Variationen in so hoher Frequenz gehört hatte. Auch sollte man beachten, dass das Album aus den späten Neunzigerjahren stammt, weswegen ich nach kurzer Suche herausfand, dass es bereits 2 Nachfolgeralben gab, die ich mir beide in kürzester Zeit besorgt habe & ich war begeistert.

      Die Firma öffnete mir die Tür für Deutschrap jenseits der Fantastischen 4, die ich zwar teilweise super fand & noch immer finde (wer Sie Ist Weg nicht mag, hat sicher ganz andere Probleme, als sich die Geschichte meines Musikgeschmacks durchzulesen) & jenseits von Fettes Brot (deren Song Jein für mich immer noch einer der ultimativen Partykracher aller Zeiten ist, da ich ca. 3 Leute kenne, die den Song nicht von Anfang bis Ende auswendig mit"singen" können). Ich hatte plötzlich ein Auge für deutschen Rap, der tiefer ging als der witzige Pop-Charme der im Mainstream etablierten Künstler, die man so im Radio hören konnte. Ich hab angefangen Kool Savas, Bushido & den diversen Berliner Untergrund Rappern, die man hier sonst noch so hatte Brennt den Club ab, Beachtung zu schenken.

      Ich hörte weiterhin Bands wie die Red Hot Chili Peppers oder Linkin Park (ganz besonders die), aber meine Interesse für neue Rock-Musik war nicht so groß damals, da ich voll eingenommen von dieser ganzen Deutschrap Sache war. Ich fing dann später an auch amerikanischen Rap für mich zu entdecken & mein generelles Interesse an Gangsterrap führte mich relativ schnell zu den Künstlern aus New York, die ich heute noch höre. Leider viele Tote dabei, sodass ich da nichts neues mehr bekomme, aber das vorhandene Werk ist schon schön genug für die Ewigkeit. Platinum Plus von Big L & Big Daddy Kane, Juicy von Biggie, You Ain't A Killer von Big Pun & vor Allem "The Infamous" von Mobb Deep (eines meiner liebsten Alben aller Genres aller Zeiten überhaupt, das ich zu jeder Gelegenheit immer hören kann), ein Album auf das ich durch den Beat der Single Shook Ones Pt. II am Ende von 8 Mile aufmerksam geworden bin. 8 Mile ist ein guter Anschlusspunkt - ich hab auch 'ne Meeeeeeeeeeenge Eminem gehört. Vor Allem die ersten 3 Alben Slim Shady LP, Marshall Mathers LP & The Eminem Show finde ich bis heute grandios & ich höre Songs wie Superman & Criminal immer noch sehr gern. Den "neuen Eminem", also seit seinem Comeback nach Encore, finde ich ironischerweise absolut uninteressant.

      Also fassen wir zusammen: Viel Rap ab 2004. Ich hab irgendwann fast nur noch Rap gehört & es ist sehr vieles an Popmusik an mir vorbeigegangen, weil es mich irgendwie einfach überhaupt nicht interessiert hat. In der Zeit, in der Lil'Jon, Fatman Scoop & Timbaland nacheinander alles produziert haben, was populär wurde, sind die Grenzen zwischen Rap & Pop natürlich stark verschwommen, aber Gangsterrap, also das was mich interessiert hat, war davon nicht annähernd so betroffen, weswegen mir wie gesagt viel entgangen ist. Viele Künstler, die ich heute fast täglich höre, haben zu dieser Zeit den Höhepunkt ihrer Karriere gehabt. Ich weiß nicht genau wann ich angefangen habe mich wieder mehr für andere Musik als Rap zu interessieren, aber es kann passiert sein, als ich komplett Rap-Übersättigt war, als ich dann auch noch selbst angefangen hab zu rappen & nur noch mit Rap-Freunden auf Jams oder beim Aufnehmen rumhing. Das war so 2011 / 2012. Da hatte ich dann wahrscheinlich langsam aber sicher zu viel von Rap Rap Rap & hatte auch das Auge für guten Rap verloren. Ich hab erst alles gefeiert, dann fand ich alles kacke & dann war ich voll abgestumpft & hab nach was anderem gesucht.

      Auf der Suche nach anderen / neuen Dingen geh ich immer mit dem Blick in die Charts & guck, was derzeit so gehört wird & hör mir an, ob das was für mich ist. Wenn ich es eingangs nicht "fühle", dann versuch ichs auch meistens erst gar nicht. Ich hab von 'nem Kumpel gehört, dass er sich derzeit "in Metal reinhört", als müsste man lernen Musik zu genießen, die einem auf die Eier geht. Das funktioniert für mich jedenfalls nicht & deswegen leg ichs weg, wenn ichs nach einmaligem Hören nicht mag. Ich hab angefangen Pop-Punk, Punk-Rock, Poprock, Alternative Rock & Hardcore (ich glaube "echte" Hardcore Fans steinigen mich dafür, dass ich Rise Against hardcore nenne) zu hören & genieße das sehr. Einige von den Bands hab ich vorher schon immer mal sporadisch gehört, weil es für mich immer die "American Pie" / "Tony Hawk" Musik war & das war immer cool & mit guten Erinnerungen verbunden, aber so richtig mit Alben kaufen & so größtenteils ab 2010 / 11 /12.

      Blink 182
      Fall Out Boy
      My Chemical Romance
      Green Day
      Billy Talent
      Rise Against
      From Autumn To Ashes
      Papa Roach
      Lostprophets
      The Offspring
      Incubus

      ich glaube ich könnte ewig so weiter machen & es kommt täglich was neues dazu, aber das ist erst mal eine gesunde Übersicht.

      Seit 2010 / 11 / 12 hab ich außerdem angefangen mich mehr mit Popmusik zu beschäftigen. Ihr wisst schon. Singende Frauen & dergleichen. Ich höre aktuelle Popsongs & verfolge die Charts halbwegs aufmerksam auf der Suche nach neuen Dingen, die mich möglicherweise begeistern können. So hab ich bspw. Taylor Swift (hier steht kein YouTube Link, weil sie & oder ihr Label eine Hure ist) entdeckt & ich höre ihre Musik aus irgendeinem unerfindlichen Grund unglaublich gerne. Auch bin ich so auf Songs & Künstler gestoßen, die während meiner "ausschließlich Rap"-Phase groß waren & ich muss feststellen, dass ich einiges verpasst habe, was ich jetzt nachhole. Ich kann bspw. gar nicht beschreiben wie unglaublich ich diesen Song von Nelly Furtado finde. Auch Torn von Natalie Imbruglia ist ungerechtfertigterweise jahrelang an mir vorbeigegangen. Ich mein ich kannte diese Songs, aber ich hab sie mir nie wirklich angehört. Nur so nebenbei mal im Radio oder so. Außerdem habe ich eine große Vorliebe für One-Hit-Wonder wie Teenage Dirtbag, Save Tonight oder A Thousand Miles.

      Das ist so der "Wandel" meines Musikgeschmacks. Ich würde es nicht so wirklich Wandel, sondern eher Expansion nennen, denn im Prinzip hör ich immer noch alles mögliche, das ich schon immer gehört habe immer mal wieder. Ich denke ich habe hier & da mal 'ne Phase gehabt, in der ich NUR EINE BAND oder NUR EINE MUSIKRICHTUNG gehört habe, aber das rührte sicher von meiner Begeisterungsfähigkeit für Dinge, die mich interessieren. Ich höre so viel verschiedene Songs & Interpreten, die ich gar nicht erwähnt habe, aber das war glaub ich auch nicht Sinn der Sache. Ganz allgemein kann ich glaube ich sagen, dass mich ein Song, mit dessen Inhalt ich eine emotionale Verbindung aufbauen kann. Sei es fiktiv, durch die aufregenden Abenteuer eines Gangsterrappers oder sei es die zig-tausendste Geschichte eines gebrochenen Herzens & der Kunst damit umzugehen wie es für einen am besten ist - man findet in allen möglichen Arten von Musik einen Punkt, mit dem man sich verbinden kann & dass Musik einen etwas fühlen lassen kann, was man vorher nicht gefühlt hat, finde ich beeindruckend & aufregend. Aus dem selben Grund finde ich elektronische Musik nicht so interessant wie "ältere" Genres. Auf mich wirken echte Texte von echten Menschen, die echter Musik unterlegt sind irgendwie mehr als Disko-Mucke zum besoffen sein. Sicher gibt es Ausnahmen - ich könnte selber auf Anhieb 10 nennen - aber allgemein trifft meine Ansicht zu EDM für mich definitiv zu. Ich denke man kann sagen, dass ich fast alles feiern kann, solang es auf die ein oder andere Art auf mich emotional fesseln wirkt.

      Komplett raus sind bei mir Genres wie K-Pop oder J-Pop (Mustafa & ich haben uns da aber mal reingehört zum Zocken hahah), Schlager & Volksmusik. Das geht mir gar nicht rein.

      Edit: Achso & Reggae hör ich gar nicht. Das finde ich so dermaßen langweilig, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kontrollamann ()

    • [Spoiler=Ups, ist ja richtig lang geworden]Ich weiß nur wie ich gaaanz früher immer MTV oder Viva geguckt hab in der Hoffnung, dass dieses Lied anlief. Da war immer diese Faszination dafür dass sie Lara Croft in ein echtes Video gebracht haben! Es hat meine Welt jedes mal auf den Kopf gestellt.

      Zu Grundschulzeiten habe ich sau viel Eminem gehört - Marshall Mathers EP & Slim Shady LP - und D12 (Purple Pills), bis dann alles was mit ihm zu tun hatte, doof wurde weil er ein weißer Rapper ist. Dämlicher Grund, aber damals war das dann irgendwie so und ich hab auch eiskalt beim Gruppenzwang mitgemacht. In der dritten Klasse war dann Snoop Dogg und Who Am I (What's my name) ziemlich in. Das ganze Album eigentlich. Dies kam von meinem großen Bruder und den großen Brüdern meiner Grundschulfreunde, damals haben alle in einem Kaff gewohnt und sich irgendwie gekannt. Ich weiß noch genau wie mein Bruder in seinem Zimmer am trainieren war (der Ghettonigga) und Method Man lautstark laufen ließ, das ganze Album von Wu-Tang war seit damals präsent und wird heute auch noch gerne gehört, wenn auch nicht mehr so sehr wie früher. Dazu kam dann auch noch der Cypress Hill und später NWA Gedöns an den ich mich bis heute sehr gut erinnern kann. Freue mich auch sehr über den kürzlich erschienenen Film dazu. Meine ersten gekauften Alben waren die ersten drei Cypress Hill Alben, welche ich wie das Wu-Tang Album schon in gebrannter Form vorliegen hatte, Stoned Raiders sowie Bob Marleys Best Of Album.

      Das war so ne halb dunkle Zeit, weil meine Freunde alle nur Hip Hop gehört haben und gleichzeitig Nazis gegenüber anderen Musikrichtungen waren (außer den Soundtracks von Tony Hawk's Spielen). Da waren dann auch einige Rocknummern dabei, besonders geliebt habe ich Cky - 96 Bitter Beings, aber an die Songs ist man außer über die Spiele nie rangekommen und so sind auf den CDs immer nur Hip Hop Songs gelandet. Der Gegenpol war dann irgendwie alles was Nelly so produziert hat, oder 50Cent, oder Ushers Yeah. Gott, das war so ein übertriebener Hass damals und Hipstergehabe (und das zu einer Zeit wo es das Wort Hipster nicht mal gab! Ha-ha!), irgendwie war das schon behindert. Nur Ushers Yeah ist immer noch kacke. Mein Lieblingshiphopalbum aus dieser Zeit ist Artifacts - Between A Rock & A Hard Place (Lieblingslied Wrong Side Of Da Track). Achja, GTA San Andreas spielte früher auch ne ganz große Rolle mit seinen Radiosendern.

      Später kam dann auch der Deutschrap dazu, den Freunde immer laufen hatten und den ich übernahm, Hollywood Hank, Westberlin Maskulin, MOR. (Spreng die Bank!!!11)

      Das ging dann ungefähr bis zur 7. Klasse so, wo ich dann wegen irgendeiner Simpsons Folge, in der Homer Smoke on the Water nachgesungen hat, Lust auf Deep Purple und Classic Rock überhaupt hatte. Lazy ging mir mit seinen langen, geilen Solos überhaupt nicht mehr aus dem Kopf.

      Dann kam meine Ex die nebenbei Gesang studiert hat und sehr musikalisch war. Die alte kam aus einer ganz anderen Welt, einer Pop & Metal Welt. Von ihr habe ich musikalisch viel mitgenommen, zum Beispiel das hier, welches ich zeitweise echt gefeiert habe, mittlerweile aber wieder sehr öde finde, oder Icke & Er, oder sowas. Ich kann festhalten dass sich mein Musikgeschmack immer mehr ausgeweitet hatte, phasenweise habe ich mal nur eine Band wie Linkin Park oder Nirvana gehört, die man von früher irgendwie kannte aber sich nie so richtig gegeben hatte. Diese Hiphop-only Einstellung wurde immer weniger und ich habe mich dann an viele Sachen rangetraut, wo ich gemerkt habe dass ich das eigentlich immer mochte, aber wegen dieses Nazidenkens total ausgeblendet hatte. Zum Glück haben wir heute Internet und Youtube, wo man wirklich jeden Scheiß von früher wiederfinden kann.

      2011 kam dann ganz viel Dubstep, hauptsächlich Skrrrillex. Dabei fand ich spannend wie diese Töne gar nicht melodiös sein mussten, um nen Ohrwurm zu erzeugen, sondern einen ganz eigenen Rhytmus erzeugten. Heutzutage gibt es ja EDM im Überfluss und irgendwie ist mir das dann auch zu viel. Es wurden auch immer mehr Smashvideos veröffentlicht, bzw. mir bekannt, wie Champaign Combos und ich glaube auch, dass dieses großartige Lied aus irgendeinem Smashvideo kommt, mir will nur nicht einfallen aus welchem. Jedenfalls waren das Songs, die den Sommer ganz schön ausgeschmückt haben.

      Heutzutage hör ich ganz gerne Musik aus dem Radio, ähnlich wie bei dem Herrn Kontrollamann kommt es mir auch darauf an dass es mir beim ersten Hören gefällt. Darunter zähle ich Sachen wie Tove Lo - Stay High (Habits Remix) oder The Wooden Birds - Believe in Love.

      Wenn mich jetzt jemand fragen würde, was ich so höre, müsste ich ganz langweilig antworten mit: Alles. Hiphop, old- so wie teilweise newschool, Trip Hop, Rock, Electro, Weltmusik, Balkan, Gamemusik, Funk, Pop, Reggae, Drum 'n Bass, sowie Sachen die ich nicht mal einordnen könnte (oder das, was soll das sein?) Voll ätzend diese Genres, ich glaube ich mach das nicht nochmal.

      Hier noch etwas, was ich zeitlich gar nicht einordnen kann - diese Band habe ich vor einigen Jahren live gesehen - aber was ich in einer Liste von großartiger Musik nicht missen möchte. Ich empfehle JEDEM!! sich mal Mad Caddies anzuhören. Richtig dufte sind die.

      Aber ich hab ja schon ca. alle Lieder die ich kenne hier aufgelistet, also viel Spaß damit, falls es jemandem Spaß macht sowas zu lesen, sonst auch noch ein Danke fürs Lesen.[/SPOILER]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tysk ()

    • Kontrollamann schrieb:

      Ich hab von 'nem Kumpel gehört, dass er sich derzeit "in Metal reinhört", als müsste man lernen Musik zu genießen, die einem auf die Eier geht.


      Metal ist aber tatsächlich etwas das viele Leute am Anfang etwas falsch betrachten, weil's etwas anders ist als das was die meisten gewohnt sind. Ich hab mittlerweile von zwei Freunden unabhängig gehört, dass sie mit Metal nichts anfangen konnten bis sie angefangen haben die vocals nicht als herkömmlichen Gesang zu betrachten, sondern eher als weiteres Instrument... denke da könnte durchaus was dran seien =)
      I think I am, therefore I am… I think.
      Last.FM | My Anime List | Deviant Art
    • Bin mal letztens meine Wurzeln der Musik nochmal komplett durchgegangen, weil ich genau exakt diese Diskussion mal mit nem Freund vor ein paar Tagen hatte. (Lustig, dass ich jetzt sehe, dass dieser Thread wiederbelebt wurde und was ich damals gepostet hab).
      Also meine Wurzeln lagen bei alten Thunderdome Mixtapes und Drum & Bass Kassetten, die bei meinen Brüdern immer rumlagen und ich mir die gegeben habe.
      Als ich dann so einen eigenen Musikgeschmack entwickelt habe, hab ich viel Deutschrap und eben Punk und solche Sachen gehört.
      Das wiederum wurde immer härter, bis ich dann schlussendlich zu dem Metalhead wurde, der vermutlich den meisten Leuten hier im Gedächtnis geblieben ist.^^
      So gegen 2008 habe ich dann meine Liebe zum Hardcore (also dem elektronischen) wieder gefunden, mit solchen Artists wie DJ Sharpnel und TANUKI. Währenddessen habe ich natürlich immer noch hauptsächlich Metal gehört.
      Mittlerweile bin ich ziemlich offen für alles und scheiße auf Genres.
      Allerdings kann ich solchen Mist wie Big Room House oder Noise oder sowas nicht ab.

      Aber so generell höre ich am meisten Neurofunk, Crossbreed und J-Core.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alu ()

    • Voll interessant solche Geschichten zu lesen wie bei Tysk. Hat mir auch Freude bereitet meine eigene Geschichte durchzugehen. Ich war von dem Männer sind Schweine Video übrigens ähnlich fasziniert. Genau wie "Get Freaky" von was weiß ich wem.. den Boomfunk MCs? Da war Abe von Oddworld im Video.

      Schön, dass dieses Thema wieder existiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kontrollamann ()