Dieses Forum wurde stillgelegt.
Bitte benutze die neue offizielle Seite unter www.germansmash.de

What´s your passion?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • What´s your passion?

      Hey Leute,
      heute hab ich mal ne ganz einfache Frage an euch: What´s your passion?

      Also, was ist eure Leidenschaft im Leben, womit beschäftigt ihr euch am liebsten, worauf arbeitet ihr hin, was ist euer zentraler Traum für die Zukunft, worin blüht ihr auf – was beschäftigt euch tief in eurem Inneren - und was würdet ihr gerne an eurem Leben umgestalten?


      Ich werde mal den Anfang machen:

      Im Grunde ist meine Leidenschaft, dass ich mein Leben als stetigen Verbesserungsprozess wahrnehmen möchte. Ich bin mir über meine Stärken und Schwächen bewusst, möchte erstere festigen und letztere ausbessern. Wobei es mir aber gleichzeitig wichtig ist, mir meinen Freiraum für meine „Macken“ zu lassen. Es gibt viele Dinge, die ich produktiv gesehen nicht optimal handhabe, ich lebe aber sehr gut damit und gestehe mir ein, dass ich daran festhalten möchte. Quasi ein Gleichgewicht aus Limits pushen und Seele baumeln lassen schaffen.

      Ich beschäftige mich sehr gern mit „anspruchsvollen“ Dingen, seien es Nachrichten, Lektüre, Diskussionen oder psychologische Abhandlungen. Dabei geht es mir vor allem darum, meinen Horizont zu erweitern, neue Einsichten zu erhalten. Wer meine Forenaktivität kennt weiß, dass ich andere sehr gerne daran teilhaben lasse. Die Motivation dahinter ist keinesfalls den Dicken zu markieren, mit meinem „Wissen“ anzugeben, ich sehe es vielmehr als eine Bereicherung für jeden, der sich darauf einlässt, genauso wie ich mich gern auf etwas Neues einlasse, von dem ich bisher nur eine ungefähre Ahnung hatte.

      Ich arbeite auf meinen Traum hin, dem Psychologiestudium. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich in diesem Metier heimisch bin und mich intellektuell voll entfalten kann. Zu welchem Zweig es schlussendlich führen wird weiß ich noch nicht, auf jeden Fall möchte ich mich ausprobieren, um es irgendwann mit Gewissheit sagen zu können.


      Was bei alledem allerdings zu kurz kommt, sind die sozialen Kontakte.
      Wer mich kennt der weiß, dass ich eigentlich ein sehr geselliger und lebensfroher Mensch bin, der kein Problem damit hat, auf andere zuzugehen oder sonstwie in Kontakt zu treten. Früher stand ich mitten im Geschehen, ich war der Klassenclown, beliebt bei denen, bei denen ich beliebt sein wollte – auch auf SmashFests machte ich mir schnell einen Namen als absolute Hype- und Trashtalkmaschine :awesome: . Das alles hat sich mit der Zeit aber etwas gewandelt. Gerade auf Smashfests bin ich weiterhin ein lebensfroher und kommunikativer Mensch, doch in meinem Inneren bin ich sehr sehr ernst geworden.

      Seit ich 17 bin denke ich viel über grundlegende Dinge nach, beschäftige mich mit den „großen Fragen“ des Lebens, weil ich irgendwie an mich selbst den Anspruch stelle, über solche Dinge nachzudenken. Über dieses Grübeln bin ich sehr viel zurückhaltender und ruhiger geworden, nicht zuletzt, weil ich mich damit mehr und mehr von meinem sozialen Umfeld abgegrenzt habe, teils auch mit Verachtung das oberflächliche Treiben um mich herum beäugt habe. Momentan mache ich eine Ausbildung, investiere nicht übermäßig viel, schreibe durchweg gute Noten – fühle mich aber auf intellektueller Ebene wie ein Wolf unter Schafen - und das sage ich komplett ohne Stolz.

      So komisch sich das anhören mag, aber ich möchte mich ein Stück weit wieder Richtung Schaf entwickeln. Das Leben manchmal nicht ganz so ernst nehmen, mich mit billigem Fusel in ner stickigen Disko volllaufen lassen, mit meinen Leuten abhängen, dumme Scheiße labern und irgendwelche naiven Weiber flachlegen – mal auf meinen „intellektuellen“ Anspruch scheißen und einfach LEBEN.
      Ich denke als Naivling sehnt man sich sicher auch mal nach mehr Tiefe und Sinn in seinem Leben, nach mehr Anspruch und dergleichen, ist aber gleichzeitig befangen, eben weil man ein Naivling (damit mein ich nur mäßig intelligent ist, tiefgründige Zusammenhänge gar nicht in der gewünschten Form verstehen kann etc.) ist. Vice versa ist es aber anders, ich muss im Grunde nur meine „Ansprüche“ runterfahren und mich ins Getümmel stürzen. Ich würde von mir behaupten, dass ich sozial sehr flexibel und kompatibel bin.

      Unterm Strich geht es für mich also auch um eine Rückbesinnung auf einfachere Werte. Das ist es, was mich momentan am meisten beschäftigt.



      Wow, jetzt hab ich gefühlt 20 mal soviel geschrieben, was ich eigentlich vorhatte. :D Aber als ich damit anfing, über mein Inneres zu erzählen, bin ich immer tiefer vorgedrungen, ich denke es ist von jedem von uns auch ein Bedürfnis, mal über sein Innerstes zu erzählen.
      Geht’s da jemandem ähnlich wie mir?

      Ich weiß nicht, ob euch dieser Thread hier gefällt und was er abwerfen wird, aber hier habt ihr die Möglichkeit über euer unverfälschtes Ich zu reden – natürlich nur wenn euch der Sinn danach steht. :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ZetTroxX ()

    • Bis auf das Verlangen nach billigem Fusel und einer stickigen Disco ist das bei mir ähnlich. Neben diesen Dingen ist mir allerdings noch Politik machen, politisch aktiv sein ein Bedürfnis. Deshalb sehe ich das Leben nicht nur als Verbesserungprozess für mich an (ich würde formulieren, ich orientiere mich stets am besseren, guten), sondern als eine gemeinsame Aufgabe für uns alle. Nur gemeinsam können wir, ohne das es einem anderen zum Schaden gereicht, unser Leben verbessern.

      Spoiler anzeigen

      Absurder-YT-Comment beim Replay gegen Kunai xD
      "In the Top List of SSBB is Ganon the in the last place.
      Tink is one of the highest besides Meta. So that means Tink has a 100% chance of winning against Ganon.But this Fight...this Video...told us that the Top List is crap.Since then almost all poeple stopped using Meta.You could say that G-Man made and changed a new Era of SSBB.G-Man is just the best.Thumps up if you agrre and that poeple can see this!"

      Danke dafür Tham


    • Guter Thread.
      Ich für meinen Teil hatte als Jugendlicher zwei Dinge, die mich interessierten. Wie funktioniere ich (Humanmedizin) und wie funktioniert das Universum (Teilchenphysik, Astronomie, u.Ä.). Ich wollte immer ich die Menschheit voranbringen, Dinge herausfinden, etwas bewirken, was niemand vor mir geschafft hat. Mir geht es nicht um den Ruhm, sonden um die Genugtuung, dass die Menscheit beim Verstehen der Welt einen Schritt weitergebracht habe; also von Nutzen war.
      Blöderweise waren mir soziale Kontakte dementsprechend unwichtig. Ich habe mit einigen ungebildeteren Leuten vom Bundesheer (unterste Gesellschaftsschicht) geredet und wieso sie einfach nicht dasselbe Bedürfnis haben. Sie haben mir zu verstehen gegeben, dass Lebensglück in Form von Familie, Freunde und Unternehmungen wichtig ist. Diese Menschen wollen einzelnen Menschen in persönlicher Hinsicht wichtig sein, ich will der Menschheit wichtig sein.
      In letzter Zeit zweifle ich an der Balance von persönlichem Glück und weltlichem Nutzen, aber ich werd schon mein Gleichgewicht finden.

      THIS IS MA PASSION! WHATS YOURS?
      I'm too perfect to be arrogant ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Döner mit Scharf ()

    • Mein Antrieb war immer, das leben zu verstehen. Im wissenschaftlichen Sinne, also biologie im groben.
      Hätte mich lange zeit dafür interessiert, aber in der Oberstufe hab ich dann festgestellt, dass gott mich hasst... XD
      Naja, was ich damit meine ist, dass ich feststellen musste, dass bei sehr vielen Berufen, die kich interessiert hätten, eine vorhandene bzw behandelte Allergie unerwünscht ist bzw um genauer zu sein ein ausüben dieses Berufes mehr oder weniger unmöglich macht. Es wäre zwar bestimmt theoretisch möglich, aber bevor die einen einstellen verlangen die dann halt Informationen dahingehend und würden einen dann vlt gar nicht erst einstellen, weil die nich wollen dass man mitten auf der Arbeit nen allergischen Schock kriegt oder so.....

      Naja, mit meinen Allergien auf felsigere und zahlreiche Gräser und anderen Pflanzen kam ich dann doch ins grübeln. Studieren hätte ich diverse biologische Fächer zwar können, aber 5-6 Jahre etwas zu studieren, auf die Gefahr hin dann arbeitslos zu enden bzw etwas ganz anderes machen zu müssen, hat mich dann doch stark in meinem Glauben erschüttert.

      So bin ich in ne ganz andere Richtung gekommen (Bauingenieurwesen) und hoffe von dort vlt in eine grüne Schiene zu kommen, als Bauing. Hat man ja recht viele Möglichkeiten und ich hab vor irgendwie in diese Richtung zu kommen. Das war allerdings nicht wirklich geplant und fiel. Ir erst im Verlauf des Studiums auf, dass man unter umständen auch als Bauing. zumindest ein wenig in die Richtung biologie kommen kann.

      Als materielles Ziel arbeite ich auf eine gewisse Sache hin..... Das klingt vlt etwas lächerlich, aber ich will unbedingt Gartenmöbel xD aber Gartenmöbel ohne Garten saugen und ein Garten ohne Haus genauso. Daher will ich mal nen eigenes Haus mit Garten haben. Da bietet sich mein Studium ganz gut an ^^


      @zett
      Hab hier im Forum schon öfter gelesen, dass leuten die Naivität und Oberflächlichkeit von anderen ärgert.
      Aber ich würde dem niemals Verachtung entgegenbringen, letzten Endes ist es doch gerade diese Naivität, die viele Menschen glücklicher macht, und glück stellt am Ende wohl das Ziel eines jeden einzelnen dar. Was hilft einem das ganze gegrübelt dann noch? Vlt sollte man am Ende, wie du es ja selber schon sagtest, dem leichten leben hingeben und zumindest ab und an mal das Schaf rauslassen xD
    • david die sache mit dem billigen fusel in der disko verstehe ich so gut
      ich würde gerne weniger den druck haben irgendwas leisten zu müssen, einfach wie die mehrheit das leben chillen

      ich liebe mein Studium, ich könnte mir nichts besseres vorstellen, aber es ist manchmal einfach langweilig
      und zwar langweilig dann, wenn es nicht darum geht irgendwas komplexes zu verstehen, sondern einfach darum etwas auswendig zu lernen

      ich hasse es wenn leistung nicht durch denken, sondern durch stumpfen Fleiß definiert wird (aka den selben text 100mal statt 1mal lesen), ich hätte gerne irgendwas wo ich weniger in meiner ausdauer und mehr intelektuell gefordert werde
      oder alternativ: gar nicht gefordert werde
      das leben genießen, in den tag hinein leben, in der sonne am strand liegen und schlafen
      nur geht das nicht ohne geld
      was wieder heißt Leistung bringen, viel geld = viel Leistung, Teufelskreis

      wofür ich wirklich eine leidenschaft habe kann ich nichtmal sagen
      ich hab mich lange zeit politisch engagiert und allgemein sehr viele sachen die mir früher gefallen haben sind jetzt für mich nur verschwendete zeit
    • das ende von one piece. heiliges. das muss doch irgendwann zu ende gehen. bis dahin muss ich noch am leben bleiben.
      oh, und brüste. und andere menschen. ja.

      and now we'll dig deeper:
      ähnlich wie zett, gönn' ich mir (seit knapp 'nem halben jahr) gerne diverse abhandlungen - vorwiegend psychologische und philosophische. alleine mit diesen beiden gebieten ist unfassbar viel zeit eingeplant. entsprechend läuft das. allgemein: lesefutter. omnom. da ist noch oiniges zu tun.
      das abi ist rum. die nächsten zwei jahre chill' ich eigentlich ziemlich, was 'leben' angeht. fsj und 'n auslandsjahr; letzteres aber bisher nur vage geplant.
      studium wird auch aufgrund von interesse durchgezogen. und, weil das ordentlich cash gibt irgendwann. und das wird schon irgendwie gebraucht; die oben genannten dinge wollen ordentlich erfüllt werden.
      mal schauen, wohin's geht. leben regelt das bestimmt. ich persönlich mach dafür eigentlich so wenig wie möglich. minimaler aufwand. hihi.

      übrigens zett: man kann auch einigermaßen 'überlegen' anderen menschen gegenüber sein und trotzdem seinen spaß haben. trotzdem über behinderte scheiße lachen, behinderte scheiße machen. lass' dich doch nicht blockieren. musst dich ja nicht komplett in dein kämmerchen einschließen. da brauchste 'n geordnetes mittelmaß.

      @zett
      Hab hier im Forum schon öfter gelesen, dass leuten die Naivität und Oberflächlichkeit von anderen ärgert.
      Aber ich würde dem niemals Verachtung entgegenbringen, letzten Endes ist es doch gerade diese Naivität, die viele Menschen glücklicher macht, und glück stellt am Ende wohl das Ziel eines jeden einzelnen dar. Was hilft einem das ganze gegrübelt dann noch? Vlt sollte man am Ende, wie du es ja selber schon sagtest, dem leichten leben hingeben und zumindest ab und an mal das Schaf rauslassen xD


      ach herrjemine. ja. und was ist das wesen dieses 'glücks'? da gibt es so viele ansätze; unter anderem auch einige, die dem 'einfachen' leben entsagen und sich komplett auf vernunfttätigkeiten beziehen. andere wiederrum, die davon handeln, dass klassische werte, wie ruhm, reichtum und macht (der mann der sich dies alles erkämpft hatte...ach egal), im vordergrund stehen sollten. definitionen machen alles irgendwie weitaus komplizierter.


      NBA

      vs. yanbo Bo5 1€
      vs cryptos sheik Bo3 2€
      vs reaper (1 Marthditto) 2€
      vs. Dusan Bo3 vs. Sheik 5€ SaltySuite
    • Ich mach mein awesome studium zuende und lass mich ein paar jahre lang knechten. Spießbürgerlich mit Frau, Auto, Hund, dem ganzen piepapo. Dann, ganz unverhofft, macht es mein Rücken oder meine Psyche nicht mehr und ich nehme meine Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch. Mit dem kleinen Geld davon und den 1,6 Mio €, die ich gespart habe wander ich dann auf eine sehr spärlich besiedelte (<100k) Insel aus, auf der nicht französisch gesprochen wird. Da werde ich fett weil ich jeden Tag Fisch esse und leckeres Bier selber braue. Und während ich dort IT-Entwicklungsarbeit leiste, maximal 4 pro Tag, lerne ich noch Trompete spielen. Ein ganz entspanntes, entschleunigtes Leben bis ich dann alt und echt krank werde. Dann komm ich wieder zurück nach Deutschland, lass mich von erste-welt-ärzten und meinem Sohn Karl pflegen. Wäre schön wenn ich den Tod schmerzlos aber nicht schlafend erlebe. Sterben tut man nicht alle Tage.
      Ich muss mir noch irgendwas einfallen lassen damit man sich nach meiner zeit an mich erinnert. Vielleicht irgendetwas sinnvolles, vielleicht ritz ich aber auch meinen Namen in einen versteckten Felsen auf der Insel. Wenn ich das ordentlich mache steht der da in mehreren hundert Jahren noch.

      Jap, das wär' cool.

      Eigenltich hab ich ziemlich widersprüchliche Ideen über meine Antriebe. Eigentlich mag ich Technik, Drum 'n' Bass, Vorzüge einer westlichen Gesellschaft, geistige herausforderung, meine Freunde. Das sehe ich aber nicht als eine dauerhafte Sache an. Das schlimmste finde ich das Diktat von Zeit und Verpflichtungen. Auf meiner Insel könnte ich das hin bis zu einer Grenze gegeben durch die Natur abstreifen. Das ist mein Wunsch. Irgendwann wirklich genau das zu tun wonach mir der Sinn steht. Was dann halt gerade meine Passion sein mag.
    • Ein sehr spannender Thread David. Ich kann sehr gut verstehen und nachvollziehen, was du schreibst. Ich kenne diesen Konflikt zwischen dem Wunsch nach Selbstoptimierung und dem Gedanken sich einfach mal gehen zu lassen. Ich hatte diese Divergenz ganz krass 2010 und habe mir damals sehr viele Gedanken gemacht - ohne dabei jemals zu irgendeinem Schluss zu kommen. Ich hab einfach irgendwann aufgehört darüber nachzudenken.
      Ich machte darauf hin ein sehr wichtiges Praktikum bei einer der erfolgreichsten Kanzlein der Welt. Die Arbeit dort hat mir so viel Spaß gemacht, die Mandate waren so faszinierend, dass ich jetzt einen noch konkreteren Traum vor Augen hatte als zuvor. Diese Kanzlei musste es sein. Da wollte ich hin. Da sie nur Studenten mit Topnoten nehmen (9 Punkte im Examen und mehr) bin ich voll ins Studium eingestiegen und habe alles soziale immer mehr abgestellt. Das wurde besonders schlimm im Rep. Das Jahr wo alle wie verrückt durchlernen. Ich habe so ziemlich den Kontakt zu allen meinen Freunden auf einige Facebook und Whatsapp Nachrichten reduziert bis auf Pasi und meiner Freundin. Ich habe mit Sport aufgehört (was sich jetzt leider zeigt :D ) war nicht mehr trinken, ging weder ins Kino noch ins Theater... Ich habe nur jura gemacht. Von Montag bis Sonntag von morgens bis abends. Und je mehr ich das gemacht hatte, desto besser ging es mir damit.

      Jetzt wo ich auf meine Ergebnisse warte, frage ich mich auch wieder: Wie geht es weiter? So intensiv will ich eigentlich nie wieder in etwas einsteigen. Was ist mit dem Leben? Es gibt so viele Dinge, die ich noch erreichen möchte. Sprachen lernen, reisen, sinnlose Sexabenteuer, ich will mal richtig gut in Ultimate Frisbee werden, ich will noch besser in Smash werden, es gibt hunderte Bücher, die ich noch lesen mag und so viele Theaterstücke, die ich sehen will. Ich möchte mich sozial engagieren, in den Aktienmarkt einsteigen, ich will ein Startup Unternehmen gründen, haha. Viele von diesen Dingen werde ich wohl niemals machen, denn mein Traum ein Topjurist zu werden besteht nach wie vor. Und ich habe so viel investiert... Jetzt folgt die Doktor Arbeit und ein Jahr Studium in den Staaten, wenn denn alles klappt.

      Jetzt tut sich der Konflikt wieder bei mir auf: Willst du wirklich so hart an dir weiter arbeiten? Oder möchtest du mal die schönen Dinge im Leben machen? Was ist mir wichtiger? Wie finde ich einen Kompromiss? Was erwarte ich vom Leben ?! Ich habe keine Antwort.. :) Ich weiß nur, dass ich reisen werde. 2014. Ist was großes in Planung. Das ist meine passion zur Zeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pheX ()

    • Benny will auf smash@Slash 105 sterben xD

      Mein ziel im Leben ist es beim Pinkeln endlich ma zu treffen xD

      Nein quatsch, also ich habe derzeit meine Fachhochschule reife gerade fertig und bin am überlegen ob ich nun studiere oder arbeiten gehe. Muss mich zu meinen studiumsgängen noch genauer erkunden was da so möglich ist. Habe das gemacht um in der Polizei laufbahn was zu machen. Aufgrund meiner operation die mich diesbezüglich untauglich gemacht hat, klappt das aber leider net mehr. Hätte Lust auf Meeresbiologie oder so... Persönlich unterhalte ich mich gerne mit ,,klugen`` Leuten weil ich gerne was dazu lerne und auch ma diskutiere um was zu lernen.

      Wobei mir halt das soziale Umfeld und billligen fussel trinken dennoch am herz liegt ;D Und es auch durchgefürht wird ^^
      [CENTER][SIGPIC][/SIGPIC]
      [/CENTER]

      [CENTER]
      So möge es sein. ich verbreite die kunde des weisen Frozen Crow so das sie für die nachwelt erhalten bleibe. Alle ehren der person die über gefrorenes wasser zu gehen vermag. *verneig
      - Cadarr
      [/CENTER]

      [CENTER]
      Frozen hat eine sehr dunkle seite.. man erzählt sich wenn sie zum vorschein kommt bringt er das Eis zum gefrieren.
      -Cadarr
      [/CENTER]
    • @ Sword: Es ist ein stetiger Prozess, das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Dingen zu finden, die man anstrebt. Man selbst verändert sich über die Zeit ja auch, die Gewichtungen verlagern sich in verschiedene Richtungen. Imo ist es sehr wichtig, dass du mit dem nötigen Maß an Willenskraft dranbleibt, deine Ziele zu erreichen.

      @ TMT: Find ich ne sehr interessante Geschichte, wie du deine Interessen durch gewisse Hindernisse (Allergien) umlenken musstest, aber bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, lass dich also nicht entmutigen. :wink: Und wie zur Hölle kommt man auf Gartenmöbel? :biggrin: Dein letzter Absatz ist übrigens richtig gut, danke dafür. Gerade die Naivität ist es, die manche Menschen glücklich macht...ohne Arroganz sage ich, dass ich sie manchmal beneide...

      @ Andy: Ja, das mit der verschwendeten Zeit ist echt so ne Sache. Wenn man ne Aufgabe vor sich hat, kann man z.B. Chillen nicht richtig genießen, weil man ein schlechtes Gewissen hat, seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird, so gehts mir jedenfalls mehr als einmal die Woche. Aber irgendwo muss man halt mal nen Punkt machen find ich, nach der Arbeit in der Bahn jetzt nicht noch weiter in dem Buch lesen, das ich unbedingt fertigbekommen will und ich die Zeit in der Bahn eben noch zur Produktivität nutzen könnte. Da tut es mir auch mal gut, einfach die Headphones aufzusetzen, mir genau die Mucke reinzuhauen auf die ich Lust hab und völlig gedankenverloren aus dem Fenster zu blicken. Keine Produktivität in diesem Moment - sondern loslassen. und ich denke so verhält es sich auch mit anderen Dingen, die man sich verbietet, wenn man zuviel Leistungsanspruch an sich selbst stellt.

      @ Charon: DIe Einstellung hatte ich auch lange Zeit, dass sich das Leben von allein regelt. Gerade nach meinem Zivi, als ich ca. 1 Jahr nur gechillt hab. Ich hab die Zeit unendlich genossen, du solltest das auch tun. :wink: Aber iwann überlegt man sich halt dann doch mal, was man so erreichen will, nicht unbedingt beruflich, sondern in was du dich selbst verwirklichen möchtest. Aber eine gewisse Zeit das Leben einfach machen lassen ist völlig okay in meinen Augen.

      @ Benny: Ach Benny <3 Du sprichst von Dikat der Zeit & Verpflichtungen, im Grunde reden wir alle über das gleiche Thema und geben ihm nur verschiedene Namen. Auch hier: Ins Bewusstsein rufen, dass "Zeitverschwendung" keine verschwendete Zeit sein muss.

      @ Hans: Superschöner Post. Ich versuche solche Fragen, deren Antwort sich längerfristig auf mein Leben auswirkt, in bezug auf die Zeitspanne zu sehen, die man in dieser Gesellschaft arbeitet. Und das ist nunmal momentan bis zum 67. Lebensjahr - eine sehr sehr lange zeit bis dahin. Egal wie du dich beruflich entscheidest, höchstwahrscheinlich wirst du zum Ende hin jahrzehntelang die gleiche, oder zumindest ähnliche Tätigkeit ausführen (also jetzt mal ohne Gefahr von plötzlicher Arbeitslosigkeit etc.). Deshalb denke ich mir, dass man solang man jung ist durchaus berufliche Ehrenrunden einlegen kann.W enn ich die Wahl hab, 40 oder 45 Jahre lang die gleiche Tätigkeit auszuführen, würde ich die 40-jährige nehmen, die sich durch meine zusätzliche Qualifikation sicher lukrativer gestalten lässt.

      @ Crow: Lass dich halt mal beraten, in welcher Studiumsrichtung deine Stärken liegen, man sollte ja auch gut sein in dem, was man beruflich mal machen will. :wink:
    • Meine Leidenschaft ist es, von allem was mir über den Weg läuft den Sinn zu verstehen. Bin da sehr sehr neugierig und hatte da auch nie Probleme.

      Das Lustige ist, dass ich letztes Wochenende, auf einem popeligen Festival, eine Erfahrung gemacht habe die mir sehr an die Substanz ging und die mich über mein ganzes Leben hat nachdenken lassen (keine Drogen, falls irgendein Spinner auf die Idee kommt). Ich meine jetzt zu verstehen, warum ich jetzt so bin wie ich bin, und warum andere so sind wie sie jetzt sind, wenn ich sie denn kenne. Was soll ich jetzt noch? Ich fühle mich bereits glücklich im Jetzt (intellektuell & sozial) und hab' ehrlich keine Ahnung wie's weitergehen soll. Ich mache Jura und find's äußerst interessant. Bin aber eher so'n von Idealen geprägter Typ und auf der Ebene bietet mir das Fach auch wenig. Mach das eher als Herausforderung für mich selbst, weil ich Probleme damit habe mich so lange hinzusetzen und zu pauken. Wenn ich das nich' hinkrieg, tja dann würde ich ziemliche Selbstzweifel kriegen. Aber ich lass' das Leben gerne auf mich zukommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tysk ()

    • Wow, erstaunlich wie viele Parallelen ich bei uns sehe ZetTrox. Ich bin im Moment 17 und zurzeit in einer emotionalen Achterbahn. Mal fühle ich mich super, mal fühl ich mich absolut beschissen.
      Ich hab gewisse Ziele, ich möchte in Zukunft ein schönes Haus, eine tolle Frau und 2 Kinder.
      Am Besten noch einen Job der mir Spaß macht. Ich arbeite auf ein Informatikstudium hin, Psychologie hab ich auch in Betracht gezogen, jedoch macht mir die Arbeit mit PCs viel zu viel Spaß ^^

      Um ehrlich zu sein fühle mich schon eine lange Zeit so wie du ZetTrox, das soll jetzt nicht arrogant klingen oder so, aber ich fühle mich den meisten, zumindest intellektuell überlegen.
      Ich kenne meine eigenen Schwächen zu genüge, mein Stärken muss ich vermutlich noch entdecken, da ich sehr selbstkritisch bin.
      Ich wünschte mir manchmal, ich wäre einfach naiv und könnte mein Leben vor mich hin leben, ohne mir ständig Gedanken machen zu müssen. Ich würde liebend gerne einfach in eine Disco gehen mich vollsaufen und einfach nicht an die Folgen denken. Mit One-Night-Stands hab ich es nicht so, vielleicht weil ich noch zu jung bin, aber ich möchte mich einfach binden. Eine Person finden mit der ich über alles reden kann, die mich so liebt wie ich bin... bisher erfolglos, anscheinend bin ich als Otaku & Gamer zu nerdig.

      Wie auch immer, was soziale Kontakte angeht bin ich relativ verschlossen. Ich bin eigentlich sehr ruhig und sage selten etwas. Gegenüber neuen Leuten bin ich nicht schüchtern, nur vorsichtig.
      Auch mein erstes SF hat sehr viel Spaß gemacht, aber ich hätte sehr gerne noch viel mehr mit den Leuten geredet, bisjetzt fand ich Andy am sympathischsten^^
      Was Mädels angeht bin ich extrem schüchtern, ich weiß nicht woher es kommt, aber ich könnte nicht einfach auf ein Mädchen zu gehen und sie Fragen, ob sie mit mir ausgehen möchte oder sowas in der Art.
      Lieg vermutlich an den vorhergehenden Erfahrungen, die ich gesammelt habe.
      Ich hatte 3mal "die Eier" dazu, ein Mädchen anzusprechen und die fanden es alle 3 witzig private Dinge, über die wir geredet haben, z.B. Probleme mit meinen Eltern o.ä. , jedem weiter zu erzählen.

      Ich lebe viel zu oft in der Vergangenheit, ich wünsche sie mir regelrecht zurück.
      Die Zeit, wo ich von der Schule heimkam, meine Mutter was gekocht hat und ich meine N64 einschalten kann und was zocke. Keine Sorgen, keinen Kummer nichts. Da meine Eltern sich getrennt haben und meine Mutter meinen Vater betrogen hat und meine Mutter soziemlich das halbe Haus leergeräumt hat als sie gegangen ist, fällt es mir schwer ihr noch in die Augen zu gucken.
      Das wiegt natürlich etwas, aber mittlerweile kann ich damit umgehen.
      Aber umso mehr möchte ich für meine Kinder, meine Familie arbeiten, damit ich meinen Kindern, meiner Frau alles bieten kann. Auf dem Weg dorthin möchte ich aber auch mein "inneres Kind" nicht verlieren, ich will nach wie vor Spaß mit meinen Kumpels haben, auf SF gehen, Games zocken, Animes schaun etc.
      Ich möchte den Spaß nicht verlieren.

      Ich hab keine Ahnung, wie meine Zukunft aussieht, ich hoffe ich kann meine Ziele erfüllen.
      Im Moment, durch meine "emotionale Achterbahn" möchte ich oftmals einfach nur meine Ruhe haben, es dürfte euch bekannt vorkommen, wenn einfach ALLES einem auf den Sack geht.
      Ich möchte meine Ziele nicht aus den Augen verlieren und ich hoffe, dass ich sie erreichen werde.

      So... ziemlich viel persönliches Zeug, aber als ich einmal anfing, konnte ich nicht mehr aufhören, sorry. xD

      Auf jeden Fall ein gutes Thema, finde ich super ZetTrox! :D
    • Ich bin kein Fan von Walls of Text. Ich find den thread aber ziemlich nice, deshalb kurz zu mir:

      Ich will der aller beste sein!. :durr:
      Ich trainiere seit Anfang meiner Ausbildung vor 3 Jahren Tischtennis und verbessere mich stetig. Seit einem halben Jahr nehme ich zusätzliches Systemtraining jede Woche. Es ist oft einfach nur anstrengend die Grundlagen immer und immer zu wiederholen. Aber ich weiß, dass ich das tun muss um besser zu werden und ich will es auch. Selbiges gilt fürs Tanzen. Meine Freundin tanzt schon Ewigkeite, deshalb wollte ich mit ihr einen Anfängerkurs machen, damit ich wenigsten auf dem Abiball ihres Bruders ein bissel mit ihr dancen kann. Das macht jetzt so viel Spaß, dass mir der Anfängerkurs nicht gereicht hat. Ich will viel mehr lernen und besser in der Technik werden.
      Früher hatte ich nie die "Passion" etwas durchzuziehen. Was hab ich alles angefangen früher?
      - Schwimmen --> aufgehört
      - Leichtathletik --> aufgehört
      - Karate --> aufgehört
      - Tischtennis als Schüler/Jugendlicher --> aufgehört
      - erster Tanzkurs --> aufgehört

      So weit zum Sport. Jetzt kurz zu meinem sonstigem Leben:
      Ansonsten schätze ich mich glücklich mein großes Ziel "Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung" endlich abgeschlossen zu haben. Mein nächsten Ziel einen festen Job zu bekommen mit guter Vergütung habe ich auch schon erreicht: gestern hab ich einen unbefristeten Vertrag unterschrieben! :happy:. Eventuell mache ich in 1-2 Jahren in der Abendschule ein Wirtschaftsinformatik-studium, damit ich auch als Teamleiter, etc. eingesetzt werde.
      Mit dieser Basis ziehe ich Ende diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres zu Hause aus in eine eigene Wohnung; gleichzeitig werde ich mir ein Auto leisten. Bisher kam ich nämlich immer super mit dem 2. Wagen meiner Eltern aus und ich hab keinen Bock auf Bahn/Bus-Fahrten.

      Dann wäre da noch Smaaaaash:
      Ich würde gerne viel mehr trainieren und mehr Leute besuchen! Leider hat sich das in den vergangenen Monaten als schwierig erwiesen, weil das Ende der Ausbildung, etc. bevorstand. Spätestens wenn ich eine eigene Wohnung hab gehts richtig los! Zumal meine Freundin dann auch anfängt zu studieren und wir uns deshalb etwas weniger sehen werden :(. Dafür habe ich hoffentlich mehr Zeit für Smaaaash! :biggrin:
      If you don't live for something you'll die for nothing
    • Meine Passion? Ich würde sagen Musik machen, die mir endlich auch mal gefällt.
      Wie der ein oder andere in dem Forum hier vielleicht weiß, mache ich selber elektronische Musik, die manchen Leuten zwar gefällt, ich persönlich kann mir aber keinen einzigen meiner Tracks geben, weil mich so ziemlich alles an denen ankotzt. XD
      Naja, dann wäre da noch der Traum, bei einem japanischen Label gesigned zu werden und dann dort hinzuziehen und voll episch zu sein, allerdings sehe ich die Musik derzeit als Hobby und weniger als etwas, das mein Job sein könnte.

      Dann wäre da noch das Ziel des Studiums, welches ich demnächst ergreifen werde und dass dann hoffentlich auch bis zum Schluss durchziehe. Ansonsten mach ich halt ne Ausbildung.
      Für die Zukunft bin ich nicht sonderlich anspruchsvoll, ich will halt einen Mittelklassejob mit angenehmer Bezahlung, sodass ich über die Runden komme und auch genug Geld für meine Hobbies, etc habe.

      Wie schon oben erwähnt, wäre ein weiterer Traum irgendwann mal in Japan zu leben, einfach weil das Land, die Menschen, die Geschichte und die Kultur schon seit jeher stark beeindruckt haben. (Und nein, ich meine nicht 24/7 in Akiba rumhängen zu können)
      Achja und fighting games: Ich will, zumindest in einem fighting game, so richtig gut werden, einfach nur um mit ein paar Top Spielern aus der Welt mithalten zu können.

      Ein eher kurzfristiges Ziel meiner Wenigkeit ist auch das Abnehmen, was soweit gut funktioniert, bis ich halt mein Wunschgewicht bzw. meine Wunschfigur erreicht hab.