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Umziehen

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    • ich stehe grade vor folgendem problem:

      - Ich kann entweder in meiner stadt informatik studieren
      - Oder 2 stunden weg von hier in eine schule gehen wo man staatlich geprüfter Informatiker wird

      Beides ist wohl kostenlos. Das studium ist aber voll mit 200 leuten pro vorlesung während in der anderen schule klassenverbände mit 24 leuten sind.

      In der schule lernt man actionscript, javascript, java, css, html5, flash
      spricht mich eigentlich sehr an. Wir waren heute beim info tag und haben uns alles angesehen.
      Im studium lernt man wohl soweit ich weiß nur Java und vielleicht noch was anderes... ich habe keine gute vorstellung mehr was ein studium in informatik beinhalten würde..

      Das problem ist halt dass ich für die schule extra umziehen müsste und das kostet richtig viel, wahrscheinlich so 500€ pro monat minimum und meine eltern arbeiten beide nicht, mein vater ist in rente (aber irgendwie haben sie sich ein neues auto gekauft vor einer woche also bin ich etwas stutzig warum sie plötzlich nach diesem besuch mir diesen geldmangel vorlegen als problem...)
      ka wie es sein würde ohne möbel oder mit ?! küche? bad? ich wäre vollkommen allein was halt richtig neu für mich wär...

      wäre vielleicht richtig gut mal rauszukommen und selbstständig zu sein. Aber was wenn die rechnung nicht aufgeht? Wenn ich mich zu einsam fühle oder ich die schule nicht pack. Dann noch das problem dass man anscheinend nicht einfach so sich internet einbauen lassen kann in der wohnung. Wie komm ich an internet wenn ich umziehen würde?

      Meine frage ist eigentlich hauptsächlich: Wer ist wegen nem studium schon umgezogen, wie weit weg von zuhause, erfahrungsberichte
      Geldprobleme? Internet? Selbstständigkeit?

      Je mehr ich mir darüber gedanken mache desto mehr will ich mir eigentlich den schwanz einziehen und einfach in meiner stadt studieren, aber dann eigentlich doch wieder nicht... ich hab so viel verwirrung im kopf. Meine eltern machen mir dauernd so scheiss vorwürfe oder geben mir die schuld wenn ich mich in mein zimmer verkrieche wenn meine mutter mich anschreit (-> Unsere familie funktioniert nicht und ich dachte es wäre gut auszuziehen um davon wegzukommen?).

      Ich habe gemerkt dass ich ein problem habe was Zielrichtigkeit betrifft... Ich habe kein ziel vor augen. Ich mache einfach das was man mir sagt und fertig. Und das ist anscheinend eine scheiss einstellung aber ich weiß nicht was ich tun kann. Manche sagen ich soll zum psychologen gehen aber die helfen nicht wirklich viel

      Hab nur noch so 3 Monate zeit bevor das ein oder andere anfängt. Muss noch führerschein fertig schaffen... Ich bin etwas überfordert mit der entscheidungsarbeit. Ich sehe dass ich die schule einfach nicht tue und es mir in einem monat vorwerfe "mensch warum hab ich das nicht getan, ich vollidiot"
    • Also allein wohnen ist natürlich immer nen großer aber auch sehr guter Schritt.
      Wenn dir die Schule zusagt mach es am Besten.
      Zum allein wohnen:

      Internet beantragen ist so das leichteste was es gibt. Einfach auf die Website des Anbieters deiner Wahl, Tarif auswählen und dann die zukünftige Adresse auswählen, wenn du dann ne Wohnung sicher hast. Fertig.

      Geldmangel: Nebenjob suchen. Gibt wohl nichts einfacheres als neben der Schule zu arbeiten. Meist sind die Jobs so einfach, dass nen Affe sie machen könnte und wenn du nen ordentlichen erwischst auch gut bezahlt.

      Einsamkeit: Wenn dir ganz allein wohnen zu krass ist, such dir doch erstmal ne WG. Da hast du Küche/Bad auch schon vorhanden und Internet gibts in 99% der Fällen auch schon.
    • yo, internet is kinderleicht, habs für meine familie auch eingerichtet. ansonsten kannst du die ersten monate auch nen stick benutzen wobei der wohl verhältnismäßig viel kostet, weiß ich nich
      ich würd dir auf jeden fall empfehlen, wegzuziehen
      das packst du muggermann :lache:

      I'll send him flowers from all of us.
      No. He's allergic.
      To flowers? All of them? How do you even know that?
      I used to send them to his desk every day when we were associates.
    • Wie KaPe schon gesagt hat, würde ich auch denken, dass ne WG an sich ganz gut ist. Zum einen hast du halt schon fast alles was du brauchst da (Bad, Küche, etc.) und zum anderen lernt man gleich neue Leute in der neuen Stadt kennen, durch die man die Stadt eventuell besser kennen lernt und durch die man auch noch mehr Leute kennen lernen kann.
      Zum Geld: Ich glaube du kannst auch Wohngeld beantragen und eventuell kannst du auch Bafög bekommen. Nen Nebenjob suchen wäre auch gut und wenn du halt zu diesem Nebenjob dann noch Bfög o.ä. bekommst, sollte das Geld auch locker ausreichen.
      yanbo-HYPE:
    • kumpel
      wenn du irgendwie in meiner Nähe studierst, du weißt ja wo ich wohn, könnten wir ja irgendwie ne WG machen weil ich eigentlich auch ausziehen will.
      aber keine ahnung wie wir das mit der miete machen würden, ich denk mal meine eltern WÜRDEN was dazulegen, und ich verdien ja 550€ im monat wegen meinem FSJ
      bin auch grad dabei meinen führerschein zu machen, müsst nurnoch die prüfungen machen, auto hab ich
      ka, KÖNNTE klappen aber meld dich mal in skype oder so schnigger
      [SIGPIC][/SIGPIC]
    • Ich bin 750 KM weit weggezogen von zu Hause um in Freiburg zu studieren. Endlich von zu Hause auszuziehen ist das beste was es gibt. War die beste Entscheidung. Mit einem Nebenjob kann man auch neben dem Studium/Schule ohne Weiteres 450 Euro im Monat verdienen. Kanns nur jedem empfehlen.

      Und wegen Einsamkeit: Willst du dein ganzes Leben bei deinen Eltern wohnen?! Du bist alt genug. Irgendwann muss man halt Zähne zusammenbeißen und durch. Vor allem wenn dich der Inhalt von deiner Ausbildung auch noch mehr anspricht. Win-Win Situation.
    • falls deine eltern das nicht bezahlen können, kannst du bafög beantragen (frag am besten mal iwo nach ... vllt arbeitsamt? dunno)
      WG natürlich imo besser als wohnung
      aber ich denke, dass ausziehen sehr gut für dich wäre

      neben studium arbeiten ist, von studium zu studium verschieden, manchmal nicht uuunbedingt möglich
      wenn ich das erste chemie-semester wieder ins gedächtnis rufe, wäre das nur unter enormem stress abends möglich gewesen
    • Also beim Studium hast du die Möglichkeit Bafög zu beantragen, das heißt du kannst bist zu ca. 670 Euro im Monat bekommen, davon ist die hälfte geschenkt und die andere hälfte ein zinsloses darlehen vom Staat, dass du erst 5 Jahre nach abgeschlossenem Studium zurück zahlen musst (und die Rückzahlung ist auf max. 10000 € begrenzt, davon gibt es noch abschläge, wenn du viel auf einmal zahlst, früh mit dem studium fertig wirst oder gute noten hast.
      Bei einer Ausbildung bekommt man auch Geld, ist glaube ich immer unterschiedlich aber es fängt wohl so bei 400-600 im Monat an und wird dann im zweiten Jahr mehr.

      Bei ner Ausbildung müsstest du dich alleine um eine WG kümmern (oder Wohnung), was sehr lästig sein kann.
      Beim Studium hast du den Vorteil, dass du dich für ein Wohnheim bewerben kannst wo du für 200-300€ unterkommen kannst inkl. strom, wasser und internet (fast immer).

      So wie ich dich kenne würde ich dir eher zum Studium raten, weil ich das Gefühl habe du machst lieber dein Zeug frei ohne dass dir einer vorgibt wann du bei der arbeit sein musst, was du machen musst, etc. Nach dem was du oben geschrieben hast, kann ich da aber wohl auch falsch liegen.
      Abraten würde ich von privaten (hoch)schulen, weil du da häufig mehrere hundert euro im monat gebühr zahlen musst.

      Mein Tipp nach dem Gesamtbild was ich von dir habe:
      Studier Informatik in Freiburg. Beantrage Bafög und sag deiner Mutter sie soll dir dein Kindergeld zahlen (deine Eltern müssen für einen Grundbedarf von ca. 700€ im Monat aufkommen, wenn sie nicht genug haben wird der rest vom Bafög gezahlt). Aber bewirb dich auf jeden Fall für ein Studentenwohnheim oder such dir eine WG und zieh von zuhause aus.
      Vorteil ist, dass du selbstständig wirst, aber trotzdem nicht komplett von deiner gewohnten Umgebung weg kommst.
      Normalerweise würde ich raten unbedingt zum Studium in eine andere Stadt zu ziehen, aber ich denke für dich wäre es sinnvoller erstmal etwas kleiner anzufangen und zu schauen ob das so klappt.

      Zum Studium können vielleicht Dusan oder Mawacate etwas sagen, sie studieren beide Info.
    • Danke für eure Posts.


      ---
      Bisschen darüber, dass mich meine eltern gehörig ankotzen:
      Meine eltern stellen mich derzeit leider ziemlich unter druck indem sie über unterhaltsortsbestimmungsrecht z.b. reden (in anderen worten, wenn ich nicht nach ihrer pfeife tanze lassen sie mich nicht in die andere stadt auf die schule).

      Sie wollen den scheiss mit meine schwester nicht nochmal haben (die ausgezogen, unsere eltern angeklagt wegen geld und verloren hat). Aber mit mir hat das gar nichts zu tun ich habe mit ihr 4 jahre nichts gemacht...

      Ich bin jeden Tag guter dinge und versuche ne gute stimmung zu haben. Aber jedesmal wird mir diese Stimmung zunichte gemacht und durch solche blöden diskussionen. Erst versüßen sie mir den Trip zu diesem Info-Tag in die andere Stadt und es heißt, ja wenns cool ist geh ich da hin no problem. Und jetzt reden sie davon dass sie kein geld haben und ich scheisse baue, die schuld immer auf sie schiebe und ich mich in mein zimmer verkrieche (ist ja wohl klar bei solchen diskussionen wo mir hinterher immer zum weinen zu mute ist kann und will ich nur noch in meinem zimmer bleiben - das ist einer der gründe warum in ne andere stadt zu gehen doch ziemlich geil sein würde).

      Mir ist ja klar dass ich wenn ich in ne andere stadt gehe ich es wirklich ernst durchziehen soll. Dann hat sich das thema aber nicht gegessen bei meinen eltern... Die reden immer weiter und weiter... kotzt an. egal

      Ich hab übrigens den Anschein dass sie meine Beiträge vielleicht hier lesen weil
      (aber irgendwie haben sie sich ein neues auto gekauft

      sie das angesprochen haben (ohne dass ich es ihnen gegenüber angedeutet habe)


      ---
      In antwort zu einigen der posts hier:
      ich dachte das mit einer WG wäre tatsächlich eine super idee. Krieg man internet, küche, bett, möbel und für den selben preis wie wenn ich ne wohnung kaltmieten würde. Ob das mit einem Wohnheim geht muss ich noch in erfahrung bringen.

      Das problem mit Bafög ist, dass es sich um eine besondere Schulart handelt und deshalb das Bafög beantragen nicht so gut funktioniert... (?) Mein Vater sagt mir es gibt keine gute Aussicht...

      (In der schule geht man 1 Jahr Grundstufe, 1 Jahr Berufspraktikum, 1 Jahr Aufbau. Man wird staatlich geprüfter Informatiker mit einer von drei Spezialisierungsrichtungen. Man kann mit 1 Jahr den Bachelor bekommen. Die Schule ist völlig kostenlos. Und es soll in Deutschland so eine Schule nur einmal geben laut des Lehrers der den Info-Tag am Donnerstag geleitet hat.)

      Die Schule würde mir ziemlich gefallen weil der Stoff ziemlich interessant ist. Ich denke wenn ich ein Studium machen würde wäre es vielleicht relaxter, aber ich würde mein Zeugs nicht fertigbekommen wegen Faulheit. Ich habe den Eindruck beim Studium ist viel mehr Disziplin und Eigeninitiative gefragt. Bei der Schule gehe ich halt 33 Stunden die Woche hin und üb Zuhaue noch und gut ist

      Ich glaube wir senden die Bewerbung zur Schule übermorgen raus und entscheiden nachher dann über Wohnung usw. Vielleicht werd ich gar nicht zu gelassen...

      muss vielleicht auch mit diesem arbeitsagentur-berater mal über bafög reden

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MUGG ()

    • ja mugg, geh mal zur arbeitsagentur
      die helfen leuten nach der schule gerne und geben wirklich qualifizierte hinweise, haben freunde von mir gemacht, hat denen wirklich viel gebracht
      nach meinem schulabschluss bin ich auch hin, um mich über mögliche studienmöglichkeiten zu informieren, hab fast ne stunde an nem freitag nachmittag mit nem richtig netten typen gesprochen, schien wirklich interessiert an meiner zukunft
      kann so etwas nur empfehlen

      wohnheim ist halt im normalfall wirklich genial, wohne selbst mein studium lang in einem in einer 2er WG mit meinem besten freund
      ist im normalfall halt wirklich günstiger^^
      und wenn die schon eingerichtet ist (küche etc) spart man ne menge geld (im studentenwohnheim alles idR vorhanden)

      studium ist halt wirklich schön
      macht mir tierisch spaß
      aber: wenn man sich selbst keinen druck macht, ist nicht zwangsläufig viel druck da
      ich hab kommilitonen, die studieren - wie ich - chemie, aber machen halt (fast) gar nichts
      freiwillig ist für die ein anderes wort für "nicht nötig"
      befriedigende noten, aber dennoch alles geschafft bisher

      man kann ein studium mit viel oder wenig aufwand schaffen, je nach begabung und interesse kommen da die unterschiedlichsten ergebnisse bei raus

      man lernt halt wirklich selbstständigkeit
      ich war anfangs halt wirklich so:
      ich: hallo, ich möchte bitte etwas lernen
      uni: na dann lern doch
      ich: was muss ich jetzt machen?
      uni: öhm, na was du willst oO?

      war anfangs schlimm im labor
      das ist eure aufgabe - macht mal
      kleiner tham war dann halt: aber wie^^?
      hatte wirklich gedacht, das wäre wie schule
      "jetzt geben wir das dazu und das wird rot, jetzt machen wir das und freuen uns alle"
      mittlerweile ist das natürlich für mich selbstverständlich, aber ich studiere auch schon seit knapp 4 jahren ...
      man wird wirklich selbstständiger, das muss man lernen, das braucht man

      ich hab nen freund, der hat ständig eigene, tolle ideen
      geht zu professuren, spricht mit denen über seine idee, hat eine idee schon als bachelorarbeit umgesetzt, ist nun HiWi in nem leibniz-institut und wurde da u.a. auch genommen, weil er gleich tolle ideen zu den forschungsfeldern vorgeschlagen hat, plant schon seit nem jahr ein thema für seine masterarbeit
      also ideen hat der, wie sand am meer - das bewundere ich
      und an der uni kann er die umsetzten
      fraglich, wie das an einer schule ist

      und bachelor in einem jahr ... das zweifle ich irgendwie stark an

      ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, das studium zu versuchen, da man sooo viel lernt
      aber man muss sich selbst unter kontrolle haben

      und wenn dir die schule wirklich so zuspricht, dann mach das^^, es ist wichtig, dass du spaß dran hast (und zuhause raus kommst!)
      wenn es dir spaß macht, ist es eigentlich egal, was du machst :)
      spaß -> motivation -> bessere erfolge -> mehr spaß ...

      edit:
      mugg: es ist fraglich, ob das, was du lernen möchtest, inhalt eines informatik-studiums ist
      das informatik-studium ist, so behaupte ich mal ganz frech, anders, als es viele denken^^
      afaik ist viel mathe drin
      wir haben hier einige informatik-studenten, die können das sicher eher beantworten
      vllt auch jemand von deiner gewünschten hochschule

      falls du also wirklich die schule machen willst -> mach das
      und informier dich vor dem studium intensiv über die inhalte, dass du nicht enttäuscht bist
      (freund von mir studiert informatik, hat sich informiert, aber sich das doch iwie anders vorgestellt ... war anfangs echt unzufrieden und hat ihm keinen spaß gemacht
      dann hat er als studentische hilfskraft in einer professur gearbeitet, die seinem wunsch etwas näher kam
      er macht nun im master auto-motor-bla-computer-info-zeugs, frag mich nicht^^, aber jetzt vertieft er sich darauf und hat wirklich so viel spaß im studium, wie noch nie^^
      also information vorher ist extremst wichtig!)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tham ()

    • Schule vs Uni:

      Schule hat den Vorteil kleiner Klassen, direkter Ansprechpartner und Strucktur.
      Uni darf fast alles selbst organisiert werden, hat allerdings mit den bachlor studiengängen viele "schulische" züge bekommen (vorlesungspflicht, fristen, blahblah)

      mein fazit: da ich dich als eher zurückgezogenen menschen kenne (von vor jahren, kannst dich natürlich sehr verändert haben), würde ich dir eher ein schulisches studium empfehlen. im uni-studium muss man sich alles selbst an den haaren herbeiziehen und ist nur einer unter 10000 um den sich niemand kümmert oder für den sich niemand zuständig fühlt.


      Einzelwohnung vs Wohngemeinschaft vs Studentenwohnheim

      Einzelwohnung.. würde ich abraten. wenn du dir jetzt schon gedanken über einsamkeit machst, wirst du da ziehmlich versauern.. bis man über Schule/Uni ein paar kontakte geknüpft hat vergeht schon etwas zeit, wenn man nicht der typ ist der jeden einfach anlabert. (war ich früher auch nicht und tu mich immernoch etwas schwer..)

      Wohngemeinschaft: wird mit etwas arbeit verbunden sein und du wirst dir aller wahrscheinlichkeit nach eine ganze reihe WGs anschauen müssen bis man eine symphatische findet (und auch genommen wird). ich hab in Karlsruhe damals 8 oder 9 WGs angeschaut (sehr wenig!!) und wurde bei der WG meiner wahl auch direkt genommen.. da war SEHR viel glück dabei.. die hatten alle so 30-40 bewerber zu studienanfang!

      Studentenheim: ist so das zwischending aus einzelwohnung und WG.. plus viel Chaos und unordnung xD Es gibt viele die dort nur aus Mittel zum Zweck wohnen, aber auch Leute die motiviert sind bekanntschaften zu machen. kann ich aber wenig zu sagen weil ich nur wenig leute kenne die in nem wohnheim gewohnt haben.

      mein fazit: such auf JEDEN FALL nach einer WG! wenn du eine gute WG findest, gibts nicht besseres. solltest du trotz intensiver suche keine gescheite WG finden (mach dir nichts draus.. so geht es in freiburg jedes jahr tausenden von studenten) kannst du immer noch in eine einzelwohnung oder ein wohnheim ziehen. (vll schaust du dir einfach eine mischung an.. so 5-10 wgs, ein paar einzelwohnungen und 1-2 studentenwohnheime??)




      Geld = Baför, ...:

      bafög anspruch solltest du auf jeden fall haben!
      hier kannst du dich informieren:
      bafoeg-aktuell.de/bafoeg/schueler-bafoeg.html
      Um keine Verzögerungen in Kauf zu nehmen, sollte man Schüler BAföG rechtzeitig beantragen, am besten 6-8 Wochen oder früher, vor dem Schulbeginn.
      das heisst JETZT!!

      Rückzahlung - Vollzuschuss und Teildarlehen (§ 17 BAföG)
      Schüler-BAföG wird in der Regel als Vollzuschuss gewährt, was bedeutet, dass man das Geld vom Staat geschenkt bekommt. Es fallen also keinerlei Rückzahlungen an, wie dies beim Studierenden-BAföG der Fall ist.

      Uni+Fachschule
      Eine Ausnahme bilden Schüler und Auszubildende an

      höheren Fachschulen
      Akademien

      Diese erhalten, wie auch Studierende an Universitäten und Fachhochschulen, das Schüler BAföG zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen. Somit muss die Hälfte der Förderung zurückgezahlt werden.


      Manche Ausbildungen sind sowohl mit der Schülerförderung als auch mit dem Meister BAföG nach dem AFBG förderungsfähig, wobei es sich nach dem AFBG um eine Aufstiegsausbildung handelt muss, die bereits auf einer abgeschlossenen Ausbildung aufbaut. Darunter sind schulische Ausbildungen an Fachschulen berechtigt, wie beispielsweise zum staatlich geprüften Erzieher, Techniker, Informatiker, Fachwirt etc.
      blahblahMeisterbafög
      Dabei bleibt zu sagen, dass die Voraussetzungen für das Meister BAföG weitaus geringer sind, denn diese Leistungen nach dem AFBG werden ohne Berücksichtigung der Eltern erbracht, was beim Schüler-BAföG nicht der Fall ist. Das Einkommen der Eltern spielt keine Rolle und auch beim eigenen Vermögen gibt es nach dem AFBG einen Freibetrag von 35.800 für den Antragsteller.

      Doch im Gegensatz zum Meister BAföG muss das Schüler BAföG nicht zurückgezahlt werden, während die Meisterförderung nur zu einem Drittel aus einem Zuschuss besteht und der Rest nur als Darlehen gewährt wird. Dafür ist die Schülerförderung auch wesetntlich geringer.

      Einen pauschalen Ratschlag, welche Förderung man nun in Anspruch nehmen soll, kann es hier nicht geben. Die Entscheidung muss daher ganz individuell unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände getroffen werden.


      fazit: Um Geld musst du dir erstmal keine sorgen machen. du lebst glücklicherweise in deutschland und dir steht eine ausbildung zu. bafög solltest du auf jeden fall bekommen, lass dich rhig beraten!



      *edit: arbeitsargentur kann ich auch empfehlen! da gibt es eine extra beratungstelle in jeder stadt zu allen themen im bereich ausbildung, welche dir auch finanzielle hintergründe erläutern konnen, usw.

      das ganze heisst Berufsinformationszentrum, einfach einen termin ausmachen, ein paar grundlegende fragen und vorstellungen notieren (zb: Schule oder Uni, Finanzierung/Umzug, ...) hinlatschen.
      die bieten dir dann direkt einen ziemlich umfassenden überblick. weitere fragen die dabei auftauchen kannst du direkt dort stellen, oder im nachhinein an deinen mitarbeiter schicken, die halten email/telefon-kontakt aufrecht wenn du es brauchst. ausserdem können sie dir zb noch weitere schulen in und um freiburg empfehlen, usw.
      arbeitsagentur.de/nn_26018/Nav…sbildung/BIZ/BIZ-Nav.html
      He came like the wind, like the wind touched everyhing, and like the wind was gone.

      "The publication's sources describe the project [Zelda Tv Series] as being in the "early stages" but is being thought of as "Game of Thrones for a family audience."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sei Shin Casios ()

    • Hab nicht alles durchgelesen, aber hier mal meine gedanken zu der Sache:

      Ich hab zwar schon unendlich lange nicht mehr viel mit dir gemacht, aber ich denke eine schulische sturktur würde besser zu dir passen als ein "anonymes" studium... Allein von diesem punkt her würde ich dir raten in die andere Stadt zu ziehen.

      Allerdings ist alleine leben nicht immer leicht, das stimmt auf jedenfall. Ich zähle hier auch in einer WG leben dazu. Auch in ner WG wohnst du in dem sinne "allein" (d.h. um Strom/Internet/usw.usf. musst du dich gegebenenfalls auch kümmern. Das macht keine für dich, das gibt es höchstens schon wenn du einziehst, oder man kümmert sich gemeinsam darum). Du solltest ne WG nicht als "andere machen das für mich" sehen.
      Von demher weiß ich nicht ob WG oder alleine Wohnen zu dir passt ^^ (WG ist mit sicherheit billiger und das "einsam" problem ist viiiel kleiner!) Wohnheim hört sich gut an denke ich :)

      Bafög kannst du auch an der Schule beantragen, lass dich da am besten auch mal beraten. (Ja, nerviger Aufwand und alles, aber selbst wenn du das ohne plan davon zu haben machst hilft es dir weiter. Bafög amt freiburg. schreib dir vorher auf was du wissen willst) Wenn deine Eltern nicht viel Geld haben (wovon ich ausgehe wenn sie die Sache mit deiner Schwester gewonnen haben) solltest du auch als Schüler was kriegen, und deine Eltern können dir ja hoffentlich zumindest das Kindergeld geben, dann reicht das normal auch zum Leben.

      Ich find es super das du dich für Studium/Ausbildung interessierst, und ich denke das Info schon was für dich wäre, auch wenn es mehr Mathe usw. ist als man erwartet.

      Falls du mal erzählen willst wie du mit deiner Entscheidung vorankommst oder wies so aussieht schreib mich mal an, würd gerne wissen worauf es hinausläuft!

      btw: DIE GEBALLTE HILFSBEREITSSCHAFT DES GSB SCHLÄGT ZU
      [CENTER]"[...] all of smash. It means so much to me. [...] But you're asking me why? It was a chance for us to be somebody." ~ Wife
      [/center]
    • muss arne zum thema WG unterstreichen:

      eine wohnGEMEINSCHAFT lebt davon, dass sich jeder mitbewohner einbringt. es gibt natürlich auch zweck wgs, aber ich glaube da wäre ein wohnheim dann die bessere wahl. auch gibt es in jeder WG/wohnheim immer ungereimtheiten (oft viele das erste mal von zuhause weg, bringen eigene sitten+angewohnheiten mit,..)
      es ich SEHR WICHTIG, dass man das in einer WG ziemlich direkt anspricht und nicht irgendwie 3 monate runterwürgt und dann explodiert.. kommunikation ist die basis einer guten wg. (wie eigentlich überall :P)
      He came like the wind, like the wind touched everyhing, and like the wind was gone.

      "The publication's sources describe the project [Zelda Tv Series] as being in the "early stages" but is being thought of as "Game of Thrones for a family audience."
    • was mir hier noch nich aufgefallen ist: duales studium wäre auch ne möglichkeit: du hast feste stundenpläne, geldsache hätte sich bei dir auch geklärt (du hast im wechsel "arbeit" in ner firma und studium, in der regel 3 monate). nachteil ist halt dass du keine ferien in dem sinne hast, kannst halt bei der arbeit urlaub nehmen (begrenzt natürlich) und du hast halt druck, wobei du das ja möchtest so wie ich das rausgelesen habe

      I'll send him flowers from all of us.
      No. He's allergic.
      To flowers? All of them? How do you even know that?
      I used to send them to his desk every day when we were associates.
    • also wenn ich mein studium so betrachte, heißt es da auch nicht, dass ich ständig ferien habe^^ (das letzte mal hatte ich in der vorlesungsfreien zeit kein praktikum, welches das ausgefüllt hat ... das war mehr als 2 jahre her^^ - jetzt bald nochmal praktikum in der nächsten vorlesungsfreien zeit und dann könnte ich theoretisch in der vorlesungsfreien zeit vor de nächsten sommersemester meine masterarbeit anfangen ...)

      das wichtige an einer WG finde ich, dass man selten "alleine" ist
      im studentenwohnheim habe ich eine WG mit meinem besten freund, nur wir zwei, teilen uns ein bad, jeder hat ne kleine küche für sich etc.
      ich finde das so gut
      ich mag es nicht,alleine zu sein
      damit meine ich nicht, dass wir ständig was unternehmen, aber dass ich einfach nicht ... alleine bin
      wenn er mal am WE nach hause fährt und ich da bleibe, versuch ich immer möglichst viel mit freunden zu unternehmen, da ich sonst den ganzen tag zuhause bin und mich irgendwann schlecht fühle

      imo ein pluspunkt in der WG,wenn man sich gut versteht, macht man was zusammen
      wenigstens zusammen essen oder so, das macht den tag schon etwas geselliger

      ich finde btw auch toll, wie alle helfen :)
      und besonders toll finde ich, dass mugg etwas unternimmt :tham:
      das hört sich jetzt vllt doof an, aber ich denke, ich habe einen eindruck, wie du dich fühlst etc.
      ich finde deine einstellung höchst löblich und hoffe, dass du uns mit deinen weiteren aktionen auf dem laufenden hälst :) weiter so, du bist auf dem richtigen weg, was deine zukunft angeht

      ach ja:
      was noch für die schule spricht: du bist an nem neuen ort, alles neu
      das löst dich aus fesseln, die dich jetzt fangen
      natürlich ist es ungewohnt, aber vielleicht legst du alte, unschöne verhaltensweisen ab? der alltag ändert sich - hoffentlich zum guten
      ich bin der meinung, dass mich das studium positiv verändert hat
      ich habe viele neue leute kennen gelernt, bin offener und selbstbewusster geworden etc.
      mach einfach das beste draus :)
    • so neue infos

      Ich hab nur recht auf 420€ Bafög weil es sich nicht um eine Hochschule sondern eine Berufsfachschule handelt. Allerdings habe ich ein Bausparvertrag bei ca 6500€ und anscheinend muss alles was vermögenstechnisch 5200€ übersteigt selbst bezahlt werden. Mein Vater macht wie er mir erzählt, mit einem riesen Papierberg rum. Muss steuerbescheide, rentenbescheide noch von 2011 parat haben. Der Bausparvertrag soll jetzt aufgelöst werden.

      Arbeitsagenturmensch hat mir noch nicht zurückgeschrieben.

      Bewerbung an die Schule wurde jetzt einfach mal abgeschickt.
    • der bausparvertrag kann dir noch Probleme bereiten wenn du ihn nicht angibst.
      das bafög amt hat nämlich die Erlaubnis bei den Steuerbehörde anzufragen ob und in welchem umfang du steuerfreibeträge in anspruch genommen hast.
      Daraus können sie ungefähr errechnen wie hoch dein Bausparvertrag war, du musst dann erklären warum du das nicht angegeben hast usw. und wenn du pech hast bisher erhaltenens bafög komplett zurück zahlen (eher unwahrscheinlich, aber teilweise kann das sein und es kann auch sein, dass du damit deinen baföh anspruch verwirkst)
    • Habe meinen Namen irgendwo gelesen.
      Ich kenne dich kaum, von dem her kann ich auch kaum was sagen.
      Aber zum Thema Studium (vielleicht wurde es ja gesagt).

      Vergiss alles, was eher praktisch orientiert ist, wenn du an einer Uni studierst. Wahr ist es, dass wir "nur" Java (oder ne andere Sprache wie C, C++, was weiß ich) gelernt haben. Alles andere ist, vor allem, Theorie. Und viel Kram was dir nicht so viel bringt, wenn du dich eher für das Grundlegende nicht interessierst.

      Wenn du lieber programmieren willst, selbst Sachen entwickeln und so, mach die Ausbildung. Wenn du Theorie und viel unnötige Sachen magst, aber vor allem Spaß am Lernen und das haben von Wissen hast, studiere lieber.

      Wenn du studierst musst du aber gut in Mathe sein. Sonst ist es vorbei. Und diszipliniert musst du auch sein. Ich höre immer wieder, wie Info eine ziemlich hartes Studium sein soll. Und nicht weil du viel machen musst... sondern eher, weil es sehr viele Abstrakte Sachen gibt, die nicht jeder versteht.

      Ãœberleg es dir.

      (Ich studiere an einer Uni. Ich weiß an einer Fachhochschule ist es ein wenig mehr praktisch orientiert. Aber kA ob ihr in Freiburg eine Fachhochschule habt)
    • Paar Infos für die wissen wollen, wie es so an einer Hochschule ausschaut:

      Ich studier Informatik an der Hochschule Darmstadt.
      Was Praxis angeht, gibt es dies bei uns, aber das ist dann doch eher der kleinere Teil. Einige Kurse führen nämlich neben ihren Vorlesungen auch Praktika. Da sitzt man im Labor und schafft selbst am PC, zum Beispiel man muss da Programme selbst machen/vorstellen. Da das Pflicht ist, um zur Klausur zugelassen zu werden, ist man gezwungen (wie an einer Schule) auch wirklich die Aufgaben vorzubereiten. Praktika sind für mich bei weitem das beste dran, nur deswegen hab ich C++ anständig gelernt (: Denke an Unis ist das aber so ähnlich.
      Entscheidend ist der matheorientierte Teil. Verglichen zu Informatik an der TU Darmstadt, ist Mathe zwar knackig, aber weitem nicht so abstrakt und unnötig abgehoben. Auch die theoretische Informatik ist eher so ne Light-Version, zu dem was die TU so voraussetzt.

      Der Schwierigkeitsgrad ist wirklich nicht so einfach, und es fallen schon genug durch, aber ich kann versichern, dass an so Hochschulen Fleiß, Disziplin und Motivation genügt. Absolut jeder kann es schaffen (auch den Matheteil)!
      Man muss aber bedenken, dass die sehr an einer Uni orientiert sind, und der Großteil immernoch aus Vorlesung und Selbstorganisation besteht.

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