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Euer Lieblingsspiel

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    • Euer Lieblingsspiel

      Heyho, liebe Community!

      Als ich gerade mit dem guten Arthur (Trader_Joe) AGDQ 2014 geschaut und über einpaar für uns wichtige Spiele diskutiert habe, habe ich mich gefragt, ob die Smash Community wohl ähnliche Geschichten hat, was ein Spiel angeht.
      Also suchte ich nach einen solchem Thread, doch fand ihn nicht, weswegen ich mir dachte, gleich einen zu eröffnen.

      Deshalb diskutiert hier bitte über euer Lieblingsspiel oder eure Lieblingsspiele.
      Erzählt die Geschichten, die ihr mit diesem Spiel verbindet.
      Sei es etwas nostalgisches oder die Tatsache, dass euch einfach das Gameplay gefällt.
      Vielleicht findet ihr ja sogar Gleichgesinnte und könnt über andere Stories diskutieren.

      Aber bitte redet nicht über Super Smash Bros., falls es zu euren Lieblingsspielen gehört.
      Dazu gibt es bereits einen eigenen ähnlichen Thread:
      forum.germansmash.de/showthread.php?14773-My-Smashbros-Story

      Vorbildhaft mache ich dann auch mal den Anfang:

      Sevenes: Paper Mario
      Tatsächlich ist mein Lieblingsspiel keins, das viel gehyped wird.
      Es ist kein "Ocarina of Time", welches ich auch unfassbar gern spiele, dennoch bevorzuge ich Paper Mario diesem gegenüber.
      Und selbst Mega Man X, welches ich manchmal spontan 100% durchrunne, weil ich es so gern habe, ist weit hinter meinem Liebling.
      Doch wieso fasziniert es mich so sehr? Wieso rede ich immer mit jedem Charakter im Spiel, scanne mit Gumbario jedes Mal die gesamte Umgebung, selbst wenn ich weiß, dass er nichts Wichtiges zu sagen hat.
      Wieso habe ich es so oft gespielt, dass ich sogar weiß, wo Rechtschreibfehler gemacht wurden?

      An sich habe ich keine wirklich emotionale Geschichte zu Paper Mario.
      In unserem Elektronik-Fachgeschäft gab es damals, als ich noch klein war, die kostenlose Zeitschrift "club Nintendo", die ich unglaublich gerne gelesen hatte.
      Irgendwann sah ich den Artikel zu "Paper Mario" und wollte es eigentlich nur haben, weil ich schon sehr früh begeistert von Mario-Spielen war.
      Ich hatte keine Ahnung, was ein RPG ist, aber ich wollte es dennoch haben.
      Also hatte ich mein Geld zusammengespart und irgendwann endlich die 60 Euro gehabt, um es kaufen zu können.
      Und obwohl ich nicht wusste, was auf mich zukommt, habe ich das Spiel wirklich gemocht.
      Die Rätsel empfand ich noch als sehr schwierig und ich wusste sehr oft nicht weiter.
      Aber irgendwann habe ich jedes Rätsel ohne Hilfe knacken können und war da sehr stolz auf mich.
      Jedes Mal, nachdem ich lange nicht weiter wusste, es dann aber endlich voran ging und ich neue Sachen entdecken konnte, war das ein riesiges Glücksgefühl für mich.
      So hatte ich es in einem Spiel noch nie, da die Spiele, die ich vorher gespielt hatte, noch ziemlich linear waren.
      Als ich es dann durch hatte, wollte ich es unbedingt nochmal durchspielen.
      Denn obwohl ich dieses Mal wusste, wo man was tun muss, hatte mich diese Welt fasziniert.
      Es ist, als habe man mein Gehirn analysiert und daraus eine Spielwelt gemacht.
      Eine Wüstenwelt, eine Eiswelt, eine Inselwelt, eine Geisterwelt... all diese Kontraste zwischen den einzelnen Kapitel haben das Spiel so abwechslungsreich gestaltet.
      Was Paper Mario von den RPGs, die ich danach gespielt hatte, unterscheidet, ist auch das dynamische Gameplay.
      Man sucht nicht einfach einen Move aus, sondern muss durch das Aktionkommando immer noch etwas machen, um optimalen Schaden anzurichten und selber wenig einzustecken.
      Es füllt sich einfach flüssig an, obwohl es rundenbasiert ist.
      Und wenn ich am Ende die Sidequests machte, besuchte ich all die tollen Welten nochmal.
      Alle Charaktere haben sich von Kapitel zu Kapitel ein wenig weiterentwickelt und stets was Neues erzählt.
      Ãœberall gab es neue Geheimnisse zu finden und obwohl ich es so oft durchgespielt hatte, fand ich dennoch immer wieder etwas, das ich vorher noch nicht wusste.
      Tatsächlich habe ich es sogar geschafft, ohne Hilfe alles zu finden, was ich erstaunlich finde.
      Sogar die Rezepte für Omle T. habe ich alle gefunden und aufgeschrieben gehabt auf einem Blatt, damit ich nie vergesse, wie man was zubereitet.
      Das Blatt habe ich sogar bis heute aufbewahrt:



      Selbst heute spiele ich das Spiel unglaublich gerne, obwohl ich es jedes Mal gleich spiele.
      Es ist wie eine zweite Welt für mich geworden, in die ich mich manchmal zurückziehen kann.
      Ich kenne die Ort dort, die Personen und ihre Geschichten und ich besuche sie immer wieder gerne.
      Die Musik ist für mich DIE Musik und verleiht allem nochmal eine unglaubliche Atmosphäre.
      Vor allem wenn ich traurig bin, ist es schön, wenn ich mich einfach etwas entspannen und Paper Mario spielen kann.
      Als ich damals mit meiner Freundin Schluss gemacht hatte, war es dennoch ein kleiner emotionaler Schock, als ich dann erfuhr, dass sie so schnell jemanden Neues hatte.
      Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte und habe mir sehr den Kopf zerbrochen gehabt.
      Aber zu der Zeit, hatte ich gerade wieder einen Paper Mario-Run am laufen, also habe ich es angeschaltet und konnte mich auf diese Weise beruhigen.

      Vielleicht ist es lächerlich, einem Spiel so viel Bedeutung zu geben.
      Doch ich bin damit aufgewachsen und es ist zu einem wichtigen Teil meines heutigen Ichs geworden.
      Da Paper Mario zum Beispiel sehr Text-orientiert ist und auf eine angemessene Schreibweise achtet, habe ich mir eben so eine angewöhnt.
      Durch dieses Spiel konnte ich mich für eine korrekte Kommasetzung und das ganze Drumherum begeistern, es ist verrückt.

      Die Paper Mario-Spiele danach fand ich auch gut, aber keines von ihnen konnte nur im Geringsten die Atmosphäre einfangen, die ich habe, wenn ich das Original spiele.

      Ja, das ist ungefähr meine Geschichte zu meinem Lieblingsspiel "Paper Mario".
      Ich freue mich, wenn du sie dir komplett durchgelesen hast und dir deinen Teil dazu denkst, egal ob positiv oder negativ.

      3D-2Y: Conker's Bad Fur Day
      Die Story ist nicht unbedingt kompliziert aber das so ziemlich geilste das ich je in einem Spiel gesehen habe.
      Der Humor ist durchgehend nice, das Game selbst macht derben Fun UND der Multiplayer Mode ist imo bis heute ungeschlagen (suck it Smash Bros.!).

      Killja: Bioshock
      ! Enthält Spoiler !
      Für mich persönlich ist es schwer ein Lieblingsspiel auszuwählen. Irgendwo haben einen sehr viele einzelne Spiele geprägt und auf ihre eigene Art und Weise beeindruckt. Wenn ich mich aber dennoch entscheiden müsste, würde ich Bioshock nehmen. Mancher fragt sich warum und einige haben es sogar als einen sehr schlechten shooter empfunden. Ich habe mir das Spiel damals zum release "besorgt", da man als Schüler nicht viel Geld hatte, musste man sich anders weiterhelfen. Aber ich denke ihr wisst was damit gemeint ist. Jedenfalls habe ich das Spiel angefangen zu spielen ohne mich großartig darüber zu informieren. Ich denke das war sehr entscheidend, da ich so komplett unvoreingenommen an das Spiel heran ging. Ich versuche mal zu erklären warum mich dieses Spiel so beeindruckte und ich es spontan mein Lieblingsspiel nennen könnte.

      Man erhält schon zu beginnt eine hübsche intro. Jack sitzt in einem Flugzeug und schaut auf ein Foto seiner Familie, er erzählt in einem kurzen Monolog warum er im Flugzeug sitzt und raucht dabei genüsslich seine Zigarette. Doch allein in dieser kleinen cutscene steckt bereits so viel Herzblut der Entwickler. Zunächst bemerkt man es nicht mal. Man spielt einfach vor sich hin und die Bedeutung jeder einzelnen Kleinigkeit wird einem erst gegen Ende bewusst. Jack sitzt jedenfalls im besagten Flugzeug und hat außerdem ein Päckchen auf dem Schoß, als gamer weiß man natürlich es hat eine gewisse Bedeutung, aber wer achtet in diesem Moment ganz ehrlich auf den kleinen unscheinbaren Zettel am Päckchen oder die Kettenartige Tätowierung auf Jacks Unterarm? So gut wie niemand, denn es wirkt so bedeutungslos, ein minimales Detail. Nichts da, in Bioschock hat so gut wie jedes Detail eine Bedeutung. Auf dem kleinen Zettel stehen die Koordinaten für Rapture und der wahrscheinlich wichtigste Satz im ganzen Spiel „Würdest du bitte…/Would you kindly…?“. Für Jack beginnt mit dem plötzlichen Absturz des Flugzeugs eine Reise in eine absurde Welt. Eine Welt die sich nicht jeder einfach aus den Fingern ziehen kann. Eine Welt die mit viel Kreativität und viel Ehrgeiz der Entwickler erschaffen wurde. Kleine Mädchen mit Aalen in ihren Bäuchen und leuchtenden Augen, die eine Substanz namens Adam aus Leichen ernten. Riesige Ungeheuer die wie Taucher aussehen stampfen an deren Seite und beschützen sie vor jeder Gefahr, egal wie groß sie auch ist. Eine Stadt komplett unter Wasser und eine Gesellschaft die sich nicht selber halten konnte, verfielen in einen Zustand der einem Albtraum gleicht. Rapture sollte ein Utopia werden, eine Stadt in der der Künstler keine Zensur fürchten musste, in der ein Geschäftsmann sein verdientes Geld rechtmäßig behalten konnte und niemanden Steuern schuldete, eine Stadt in der jeder das bekommt was er verdient und leistet. Allein bei der Philosophie des Spiels gibt es so viel worüber man nachdenken kann, auch wenn man es bereits beendet hat. Es bringt einen zum Nachdenken, es regt an, man stellt sich Fragen und beschäftigt sich vielleicht nur wegen diesem Spiel mit ganz anderen Themen um diese im Spiel besser verstehen zu können. Ist es richtig ein kleines Mädchen zu töten um selber zu überleben und jemand anderen zu retten? Warum funktionierte Andrew Ryans Philosophie von einem Utopia nicht? Ich persönlich möchte mal behaupten, dass wenn ein Team es schafft jemanden mit deren Spiel so zu beeinflussen, dann haben sie wirklich ein sehr gutes Spiel erschaffen und können stolz auf sich sein. Nicht jeder, und vor allem in unserer heutigen gaming Ära, kann so was von sich behaupten. Oft kriegen wir noch noch lieblose sequels ohne Kreativität, allein dazu geschaffen der stumpfen Masse Geld aus der Tasche zu leiern. Aber das ist ein anderes Thema.

      Jedenfalls hatte mich Bioshock sehr beeindruckt. Wenn man nach und nach durch die Stadt stolpert und alle Informationen aus Audiologs, Plakaten, Gegnern und Dialogen sammelt, erfährt man erst wie unglaublich durchdacht diese erschaffene Welt ist und wie alles am Ende irgendwo Sinn macht. Warum Jack in der Stadt abstürzte, seine Tätowierungen, die little Sisters und Big Daddys und das Beste, mein persönlicher Grund warum dieses Spiel so gut ist, die Geschichte. Der eine Moment der mich so beeindruckte war der mit Atlas. Atlas bittet Jack seine Familie zu retten. Man schreitet also durch Rapture, erhält Informationen von Atlas und man denkt, dass wäre der Grund warum Jack weiter macht, warum er weiter geht und sich jeder Gefahr stellt, weil er ein guter Mensch ist und ein paar unschuldige Menschen retten will. FALSCH. Denn von Anfang an, vom ERSTEN Moment des Spiels an, hatte Jack NIE eine Wahl. Man hört Atlas zu, er erklärt Jack wo er sich befindet und was er zu tun hat. Doch Irgendwann wird einem als Spieler mulmig, man entdeckt plötzlich eine Wand in einem Level voll mit Plakaten, „Wer ist Atlas?“. Ist er nur ein Familienvater der dich um Hilfe bittet, aber warum wird er dann gesucht? Als Spieler wird man bereits an dieser Stelle vor so viele Fragen gestellt. Und spätestens aber der Hälfte des Spiels machte es einfach nur Boom im meinem Kopf, als man erfährt wer Jack eigentlich ist und warum er nie eine Wahl hatte. Da kommen wir zurück auf diesen einen wichtigen Satz „Würdest du bitte?“.

      Ich könnte noch Seiten lang über das Spiel schreiben aber ich denke das sollte reichen. Dieses Spiel wurde mit viel Herzblut gemacht und man merkt es an jeder Ecke in Rapture. Allein ein Blick aus den Fenstern der Stadt reichte oft aus um mich für 2 Minuten zum Stehen zu bringen. Darum denke ich kann ich es mein persönliches Lieblingsspiel nennen.

      Kadano: Golden Sun 1 + 2
      Mein Lieblingsspiel ist wohl Golden Sun, der erste und zweite Teil gleichermaßen.
      Den ersten Kontakt zu dem Spiel hatte ich, als ich es bei einem Freund (CeCo) herumliegen sah. Es handelte sich allerdings um eine Raubkopie, die seine Mutter in China gekauft hatte, bei der man nicht speichern konnte.
      Mich hatte das Spiel schon bei der Einleitung in den Bann gezogen. Die hübsche und realistische Grafik, die sehr schöne und immer gut zur Handlung passende Musik und die langen Dialoge ließen in mir das Gefühl aufkommen, in eine riesige, ganz eigene Welt einzutauchen.
      Da ich nie abschalten konnte, machte ich viel Gebrauch von der Standby-Funktion und spielte oft sechs Stunden und mehr am Stück. Leider ging der Akku meines schwarzen GBA-SPs dennoch manchmal aus und ich musste neu beginnen, was mich allerdings nicht aufregte. Im Gegenteil genoss ich es erneut, insbesondere die Kämpfe mit den farbenfrohen Animationen, und ab dem Zeitpunkt, wo man gegen zufällig erscheinende Monster kämpfen konnte, verbrachte ich viele Stunden damit, nur in der Gegend herumzulaufen und zu kämpfen, ohne Ausschau nach dem nächsten wichtigen Ereignis zu halten.

      Obwohl die Handlung eigentlich sehr linear ist, hatte ich immer das Gefühl, selbst frei entscheiden zu können. Das lag zum einen an der großen Welt, die ich anfänglich nicht überschauen konnte, und zum anderen daran, dass man sich bei einigen Quests entscheiden konnte, welchen man zuerst macht – auch wenn es eine optimale Reihenfolge gibt, die aber im Spiel nirgends erwähnt wird.
      So machte ich mich auf den Weg in den frostigen Norden, bevor ich überhaupt von Bilibin erfuhr. Als ich die Bilibin-Höhle endlich verließ, war mein Team schon fast besiegt. Die starken Bären, die auf der Weltkarte erschienen, gaben mir dann den Rest und ich musste mich nochmal durchkämpfen.

      Weiter als bis Bilibin kam ich auf diesem Modul allerdings nie, da dort wieder mal der Akku ausging und ich beschloss, dass ich mir doch lieber ein funktionierendes Spiel kaufen sollte. Im Libro in der Nähe meiner Schule gab es dann auch noch genau ein Exemplar des zweiten Teils „Die vergessene Epoche“, welches ich sofort mit meinem Ersparten kaufte. (Waren damals 40€, glaube ich.)
      Hier war die Einleitung zwar nicht so verzaubernd, die Welt dafür wesentlich größer und in höherem Maße frei begehbar. Obwohl ich sehr viel spielte, brauchte ich ungefähr ein Jahr, bis ich zum Epilog gelangte. Ich spielte viel in der Schule und auch während des Schulskikurses sowie während der Skiurlaube mit meiner Familie und die Erinnerungen daran, bei verschneiter Umgebung Golden Sun zu spielen, sind sehr schön nostalgisch für mich.

      Als ich den zweiten Teil durch hatte, fand ich dann in einem Secondhandshop auch den ersten Teil um nur 10 Euro und konnte endlich auch dort bis zum Ende kommen.

      Ich habe beide Teile nur jeweils drei Mal bis zum Ende durchgespielt. Beim ersten Teil lag das an der vielen Zeit, die ich mit der Raubkopie verbracht hatte, und beim zweiten daran, dass ich dort sehr viel Arbeit in die Optimierung meines Teams steckte und dann nur sehr ungern nochmal von vorne begann. Wobei man ja glücklicherweise jeweils drei Speicherstände zur Verfügung hat, so dass sich die Spiele auch hervorragend zum Herborgen eignen.

      ZetTroxX: Final Fantasy VII
      FFVII aus der Sicht eines Kindes


      Zunächst muss man verstehen, dass es für mich sehr viel mehr als ein Spiel war, jedenfalls, was man allgemeinhin als „Spiel“ definiert. Sehr viel mehr bedeutet, dass es mich so eingenommen, so überwältigt, so fasziniert hat, dass ich pausenlos an nichts anderes denken konnte, als an dieses Spiel. Ich war ein Kind, 8 oder 9 Jahre als mein Paps plötzlich eine Playstation und dieses neue Spiel mit diesem Meteoriten auf dem Cover hatte… Anfangs hatte mein Paps es auch selbst noch gespielt, ich habe ihm sicher auch zugesehen, so wie ich es früher mit Mama oft gemacht hatte. Paps setzte sich ans SNES, packte die frisch ausgeliehene Kassette in die Konsole und wir 3 tauchten ein in eine bunte Fantasiewelt ein…

      Und so ähnlich war das anfangs bei FF7 auch – mein Paps stellte sich Ungetümen und Monstern, kämpfte sich storymäßig durch das erste Drittel des Spiels…und dann nahm ich den Controller zum ersten Mal selbst in die Hand.

      Ich hatte direkt ein etwas anderes Gespür für die Dinge als Paps, ich sah Feinheiten, die ihm nicht aufgefallen waren. Ich verstand das Spiel auf andere Art, weil ich ihm auch mehr „Wert“ zukommen ließ. Für mich war es wahrlich eine epische Geschichte, die sich da vor meinen Augen auftat, das erste wirkliche Rollenspiel in 3-D – das gab es bis 1998 so einfach noch nicht. Es war komplettes Neuland, eine neuer geheimnissvoller Kontinent, über den sich langsam der Nebel lichtete und ich mit meinen 8 Jahren zögernd die ersten Schritte tat.

      Zwar verstand ich nicht alles von der Geschichte, doch wurde ich trotzdem mitgerissen, aber auf meine ganz persönliche Art. Wenn man als Kind so ein Spiel spielt erlebt man es auf eine einzigartige Art. Man versteht das alles nicht zu 100%, und doch ist man mittendrin, kämpft sich weiter voran, besiegt jeden der sich einem in den Weg stellt. Man fühlt sich cool, steht mitunter auch vor dem Fernseher und springt und brüllt und kämpft bei den Kämpfen mit – fühlt sich nach jedem Zwischenkampf wie der größte Held und lässt sich von der Siegesfanfare berieseln. Das war eine fantastische Welt, ein virtueller Spielplatz – auch etwas, was niemand von den erwachsenen so richtig verstand – doch man selbst fühlte es, oh ja, man fühlte es durch und durch. Fühlte sich verbunden mit dem Hauptcharakter, leidet durch die Situationen mit, soweit man sie eben nachvollziehen kann.

      Gewisse Monster bereiteten einem wirklich Schrecken. Bilder, die mir bis heute nicht aus dem Kopf gehen. Man darf nicht vergessen, dass das Spiel ab 12 war – was unter heutigen Maßstäben harmlos klingen mag, früher aber noch anders war. Damals gab es kein fotorealistisches Aliengemeuchel wie in einem Dead Space. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei, wie könnte es anders sein, das Shinra-Hauptquartier. Nachdem man sich inkognito bis hoch in die 60. Etage geschlichen, gekämpft hat, wird man in einem gläsernen Nebenaufzug von den Turks geschnappt und eingesperrt. Man findet sich in einer quadratischen Zelle wieder, weit oben im 6X. Stock, im Versuchslabor der Shinra. Es sind insgesamt 3 Zellen auf die die Helden aufgeteilt wurden, in dieser völlig neuen Situation kommuniziert man durch rufen gegen die Wand – jeder Raum bietet seine eigenen kleine Geschichte, seine eigenen einzigartige Konstellation von Charakteren, die man so separat nie wieder im Spiel sehen wird. Allein an dieser Beschreibungstiefe sollte man merken, wieviel man als Kind in eine einfache Situation hineininterprätieren kann, wieviel Besonderes im oberflächlich Normalen liegen kann. Nach ein paar Plauschs schläft Cloud ein…und erwacht – die Zellentür geöffnet.

      Der Wachmann an der Ecke steht pflichtbewusst und ohne Bewegung da. Ich erinnere mich noch genau an die Situation, mein Paps schaute mir seinerseits beim zocken zu. Regenungslos stand ich in meiner Zelle, viel zu große Angst ob der Konsequenzen, die es mit sich haben könnte, wenn ich jetzt einfach aus der Zelle liefe und der Wachmann mich sehen könnte…Auch hier, die Gedanken eines Kindes – heutzutage würde man bei geöffneter Tür natürlich sofort rausrennen, die Wache nebenbei umboxen und die Prinzession retten – aber damals war das anders, vor allem war ich Kind. Irgendwann traute ich mich leicht auf den Flur, in weitem Abstand reagierte die Wache nicht auf mich…bis mein Paps sagte „jetzt geh doch mal zu dem hin“ - ich tat wie mir geheißen…gräßliche Musik setzt ein. Die Wache stand gar nicht da – sie lag am Boden – und war tot.
      Der Bildausschnitt ist in diesem Moment des Spiels nur auf die Zellen zentriert, man sieht sonst eigentlich das gesamte Labor, doch im Moment, sah ich nur die kleinen Zellen…die Musik nahm ihrem furchtbaren Lauf, es war nichts geringeres als pure Alptraummusik und sie passte perfekt zu dem, was nun auf mich zukam…

      Alle Labormitarbeiter waren tot. Zerstreut lagen sie überall auf dem Boden des Labors, blutverschmierte Wände, Blutlachen auf dem Boden – überall. Dazu plötzlich auch Zufallskämpfe, Monster, die aus ihren Behältern und Zellen befreit wurden und nun haltlos wüteten. Ein grauenhaftes Szenario, dass mir als Kind sehr stark zusetzte. Die Musik, die mir als Kind tagelang nicht aus dem Kopf gehen mochte, die mich beim Einschlafen quälte, mit Angst erfüllte...Das war wirklich harter Tobak für mich damals...Ich erinnere mich außerdem an einen sehr markanten Kratzer an der Wand – ein riesiges blutrünstiges Monster hatte hier sein fürchterliches Werk getrieben. Was auch so ne Sache ist: man hatte den Ausbruch Jenovas ja nicht mitansehen können – man wird einfach in seiner Zelle wach und findet das Labor, eben noch – zwar feindlich besetzt, aber friedlich – nunmehr mit Leichen bespickt und überall dieses verdammte Blut. Es blieb also meiner kindlichen Fantasie überlassen, was hier vorgefallen war. Mühselig kämpfte ich mich durch diesen nicht enden wollenden Alptraum, sogar das Geräusch des Lastenaufzuges im Labor machte mir große Angst wie mir gerade wieder einfällt. Dann noch dieser Laserflur, wo ich mir nicht sicher war, ob ich da durchlaufen könnte. Ich meine auch, dass mir zu diesem Zeitpunkt die Heilitems ausgingen, was die Auswegslosigkeit noch stark verstärkte – ich ging hier sicher auch drauf – spätestens bei Rufus war das auf jeden der Fall – das verlängerte das Ganze für mich dann ja noch. Und dann oben im höchsten Stock des Shinrahauptquartiers findet man Präsident Shinra – erstochen mit einem Schwert, dass ihm noch im Rücken steckt – Palmer versteckt sich hinter einer Säule… Es hat lange gedauert, bis ich das als Kind alles verarbeitet hatte... Dies ist weniger ein Argument dafür, warum das Spiel so gut ist, als vielmehr eine persönliche Erfahrung, eine "schlimme" Kindheitserinnerung, die mich trotzdem nicht davon abhielt, weiterzumachen. Gerade weil ich mich durch diesen Alptraum gekämpft hatte, eben weil ich aus diesem verdammten Labor doch noch rauskam, war ich nur noch gefesselter von diesem Spiel.

      Insgesamt hat mich das Spiel einfach mit seiner unfassbaren Atmosphäre gepackt. Die glaubwürdigen Charaktere, die Handlung an sich, die neben Tiefe auch noch zwei absolut heftige Plot-Twists vorzuweisen hat. Der Soundtrack, oder besser DER Videospielsoundtrack überhaupt, und wie sehr er zur Atmosphäre und dem Spielerlebnis beiträgt.

      Und dann natürlich all die unzähligen Momente, die sich mir ins Gedächtnis eingebrannt haben. Aeris Tod, Setos Tränen, die Motorradsequenz, Snowboardfahren, die Weapons, Yuffie-Side-Quest, Nibelheim (die Villa!!), Clouds Erinnerungen, Chocobozucht, Zacks Geschichte, Vincent zu finden (+ Lukretia), Shinra in die Knie zwingen, die Turks, die Marktplatzsequenz, das Planetraium, die schwarzen Männern, jeder Charakter mit seiner eigenen Geschichte…und von Sephiroth ganz zu Schweigen. Die Art und Weise, wie dieser Charakter präsentiert wird, ist meines Erachtens so mit das Beste, was Storytelling in Videospielen überhaupt erreicht hat.

      Haha, ich bin ganz schön ins Schwelgen gekommen. Tl;dr : FFVII ist ein unfassbar gutes Spiel, kombiniert mit der Tatsache, dass ichs als Kind spielen und wahrnehmen konnte, erzeugte für mich ein Spielgefühl, das ich so wahrscheinlich nie wieder erleben werde. Danke Squaresoft.


      Weitere Spiele, die mir ebenfalls als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben werden:

      Secret of Mana
      Kingdom Hearts
      FFX
      Tales of Symphonia
      Elder Scrolls IV: Oblivion
      Ocarina of Time + Wind Waker
      Banjo-Kazooie (Tooie wird oft vergessen, ist auch n Superspiel)
      Paper Mario 1+2
      Super Mario
      Super Mario 64

      Tero: The Legend of Zelda - Majora's Mask
      Bei mir ist es Majoras Mask.
      Ich habe Alttp geliebt und genauso Ocarina of Time.
      OoT hab ich gespielt wie ein blöder. Aber MM hab ich von der ersten Ankündigung an bis zum Release verfolgt.
      Ich hab mir N-Zone und Co gekauft nur weil ein Bild von MM irgendwo war. Ich kenne die ersten concept arts und die ersten screenshots, habe es verfolgt als es noch Zelda Gaiden hieß und dann als es Mask of Mojula heißen sollte, habe es vorbestellt um es am Release Tag zu haben (hatte natürlich kein Expansion Pack und mir extra dafür DK64 gekauft!), habe mir den Spielberater geholt und den sowie die Anleitung in Folie eingeschweißt :D

      Ich habe das Spiel von der ersten Sekunde geliebt, wegen der Nähe zu OoT und der Atmosphäre die es vermittelt und wegen der genialen Sidequests und Nebenstory.

      Majoras Mask <3

      Okay, nun aber ihr.
      Ihr müsst keinen Riesentext darüber verfassen, aber erzählt einfach mal, was ihr am liebsten spielt und ein wenig dazu, wieso :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sevenes ()

    • ! Enthält Spoiler !
      Für mich persönlich ist es schwer ein Lieblingsspiel auszuwählen. Irgendwo haben einen sehr viele einzelne Spiele geprägt und auf ihre eigene Art und Weise beeindruckt. Wenn ich mich aber dennoch entscheiden müsste, würde ich Bioshock nehmen. Mancher fragt sich warum und einige haben es sogar als einen sehr schlechten shooter empfunden. Ich habe mir das Spiel damals zum release "besorgt", da man als Schüler nicht viel Geld hatte, musste man sich anders weiterhelfen. Aber ich denke ihr wisst was damit gemeint ist. Jedenfalls habe ich das Spiel angefangen zu spielen ohne mich großartig darüber zu informieren. Ich denke das war sehr entscheidend, da ich so komplett unvoreingenommen an das Spiel heran ging. Ich versuche mal zu erklären warum mich dieses Spiel so beeindruckte und ich es spontan mein Lieblingsspiel nennen könnte.

      Man erhält schon zu beginnt eine hübsche intro. Jack sitzt in einem Flugzeug und schaut auf ein Foto seiner Familie, er erzählt in einem kurzen Monolog warum er im Flugzeug sitzt und raucht dabei genüsslich seine Zigarette. Doch allein in dieser kleinen cutscene steckt bereits so viel Herzblut der Entwickler. Zunächst bemerkt man es nicht mal. Man spielt einfach vor sich hin und die Bedeutung jeder einzelnen Kleinigkeit wird einem erst gegen Ende bewusst. Jack sitzt jedenfalls im besagten Flugzeug und hat außerdem ein Päckchen auf dem Schoß, als gamer weiß man natürlich es hat eine gewisse Bedeutung, aber wer achtet in diesem Moment ganz ehrlich auf den kleinen unscheinbaren Zettel am Päckchen oder die Kettenartige Tätowierung auf Jacks Unterarm? So gut wie niemand, denn es wirkt so bedeutungslos, ein minimales Detail. Nichts da, in Bioschock hat so gut wie jedes Detail eine Bedeutung. Auf dem kleinen Zettel stehen die Koordinaten für Rapture und der wahrscheinlich wichtigste Satz im ganzen Spiel „Würdest du bitte…/Would you kindly…?“. Für Jack beginnt mit dem plötzlichen Absturz des Flugzeugs eine Reise in eine absurde Welt. Eine Welt die sich nicht jeder einfach aus den Fingern ziehen kann. Eine Welt die mit viel Kreativität und viel Ehrgeiz der Entwickler erschaffen wurde. Kleine Mädchen mit Aalen in ihren Bäuchen und leuchtenden Augen, die eine Substanz namens Adam aus Leichen ernten. Riesige Ungeheuer die wie Taucher aussehen stampfen an deren Seite und beschützen sie vor jeder Gefahr, egal wie groß sie auch ist. Eine Stadt komplett unter Wasser und eine Gesellschaft die sich nicht selber halten konnte, verfielen in einen Zustand der einem Albtraum gleicht. Rapture sollte ein Utopia werden, eine Stadt in der der Künstler keine Zensur fürchten musste, in der ein Geschäftsmann sein verdientes Geld rechtmäßig behalten konnte und niemanden Steuern schuldete, eine Stadt in der jeder das bekommt was er verdient und leistet. Allein bei der Philosophie des Spiels gibt es so viel worüber man nachdenken kann, auch wenn man es bereits beendet hat. Es bringt einen zum Nachdenken, es regt an, man stellt sich Fragen und beschäftigt sich vielleicht nur wegen diesem Spiel mit ganz anderen Themen um diese im Spiel besser verstehen zu können. Ist es richtig ein kleines Mädchen zu töten um selber zu überleben und jemand anderen zu retten? Warum funktionierte Andrew Ryans Philosophie von einem Utopia nicht? Ich persönlich möchte mal behaupten, dass wenn ein Team es schafft jemanden mit deren Spiel so zu beeinflussen, dann haben sie wirklich ein sehr gutes Spiel erschaffen und können stolz auf sich sein. Nicht jeder, und vor allem in unserer heutigen gaming Ära, kann so was von sich behaupten. Oft kriegen wir noch noch lieblose sequels ohne Kreativität, allein dazu geschaffen der stumpfen Masse Geld aus der Tasche zu leiern. Aber das ist ein anderes Thema.

      Jedenfalls hatte mich Bioshock sehr beeindruckt. Wenn man nach und nach durch die Stadt stolpert und alle Informationen aus Audiologs, Plakaten, Gegnern und Dialogen sammelt, erfährt man erst wie unglaublich durchdacht diese erschaffene Welt ist und wie alles am Ende irgendwo Sinn macht. Warum Jack in der Stadt abstürzte, seine Tätowierungen, die little Sisters und Big Daddys und das Beste, mein persönlicher Grund warum dieses Spiel so gut ist, die Geschichte. Der eine Moment der mich so beeindruckte war der mit Atlas. Atlas bittet Jack seine Familie zu retten. Man schreitet also durch Rapture, erhält Informationen von Atlas und man denkt, dass wäre der Grund warum Jack weiter macht, warum er weiter geht und sich jeder Gefahr stellt, weil er ein guter Mensch ist und ein paar unschuldige Menschen retten will. FALSCH. Denn von Anfang an, vom ERSTEN Moment des Spiels an, hatte Jack NIE eine Wahl. Man hört Atlas zu, er erklärt Jack wo er sich befindet und was er zu tun hat. Doch Irgendwann wird einem als Spieler mulmig, man entdeckt plötzlich eine Wand in einem Level voll mit Plakaten, „Wer ist Atlas?“. Ist er nur ein Familienvater der dich um Hilfe bittet, aber warum wird er dann gesucht? Als Spieler wird man bereits an dieser Stelle vor so viele Fragen gestellt. Und spätestens aber der Hälfte des Spiels machte es einfach nur Boom im meinem Kopf, als man erfährt wer Jack eigentlich ist und warum er nie eine Wahl hatte. Da kommen wir zurück auf diesen einen wichtigen Satz „Würdest du bitte?“.

      Ich könnte noch Seiten lang über das Spiel schreiben aber ich denke das sollte reichen. Dieses Spiel wurde mit viel Herzblut gemacht und man merkt es an jeder Ecke in Rapture. Allein ein Blick aus den Fenstern der Stadt reichte oft aus um mich für 2 Minuten zum Stehen zu bringen. Darum denke ich kann ich es mein persönliches Lieblingsspiel nennen.
    • Sevenes schrieb:

      Man sucht nicht einfach einen Move aus, sondern muss durch das Aktionkommando immer noch etwas machen, um optimalen Schaden anzurichten und selber wenig einzustecken.
      Es füllt sich einfach flüssig an, obwohl es rundenbasiert ist.

      Damit hast du mich überzeugt, es auch zu spielen. Bei Grandia 2 und Baten Kaitos haben mich auch die rundenbasierten Kampfsysteme, die dennoch immer eine kleine Herausforderung hatten, begeistert.

      Mein Lieblingsspiel ist wohl Golden Sun, der erste und zweite Teil gleichermaßen.
      Den ersten Kontakt zu dem Spiel hatte ich, als ich es bei einem Freund (CeCo) herumliegen sah. Es handelte sich allerdings um eine Raubkopie, die seine Mutter in China gekauft hatte, bei der man nicht speichern konnte.
      Mich hatte das Spiel schon bei der Einleitung in den Bann gezogen. Die hübsche und realistische Grafik, die sehr schöne und immer gut zur Handlung passende Musik und die langen Dialoge ließen in mir das Gefühl aufkommen, in eine riesige, ganz eigene Welt einzutauchen.
      Da ich nie abschalten konnte, machte ich viel Gebrauch von der Standby-Funktion und spielte oft sechs Stunden und mehr am Stück. Leider ging der Akku meines schwarzen GBA-SPs dennoch manchmal aus und ich musste neu beginnen, was mich allerdings nicht aufregte. Im Gegenteil genoss ich es erneut, insbesondere die Kämpfe mit den farbenfrohen Animationen, und ab dem Zeitpunkt, wo man gegen zufällig erscheinende Monster kämpfen konnte, verbrachte ich viele Stunden damit, nur in der Gegend herumzulaufen und zu kämpfen, ohne Ausschau nach dem nächsten wichtigen Ereignis zu halten.

      Obwohl die Handlung eigentlich sehr linear ist, hatte ich immer das Gefühl, selbst frei entscheiden zu können. Das lag zum einen an der großen Welt, die ich anfänglich nicht überschauen konnte, und zum anderen daran, dass man sich bei einigen Quests entscheiden konnte, welchen man zuerst macht – auch wenn es eine optimale Reihenfolge gibt, die aber im Spiel nirgends erwähnt wird.
      So machte ich mich auf den Weg in den frostigen Norden, bevor ich überhaupt von Bilibin erfuhr. Als ich die Bilibin-Höhle endlich verließ, war mein Team schon fast besiegt. Die starken Bären, die auf der Weltkarte erschienen, gaben mir dann den Rest und ich musste mich nochmal durchkämpfen.

      Weiter als bis Bilibin kam ich auf diesem Modul allerdings nie, da dort wieder mal der Akku ausging und ich beschloss, dass ich mir doch lieber ein funktionierendes Spiel kaufen sollte. Im Libro in der Nähe meiner Schule gab es dann auch noch genau ein Exemplar des zweiten Teils „Die vergessene Epoche“, welches ich sofort mit meinem Ersparten kaufte. (Waren damals 40€, glaube ich.)
      Hier war die Einleitung zwar nicht so verzaubernd, die Welt dafür wesentlich größer und in höherem Maße frei begehbar. Obwohl ich sehr viel spielte, brauchte ich ungefähr ein Jahr, bis ich zum Epilog gelangte. Ich spielte viel in der Schule und auch während des Schulskikurses sowie während der Skiurlaube mit meiner Familie und die Erinnerungen daran, bei verschneiter Umgebung Golden Sun zu spielen, sind sehr schön nostalgisch für mich.

      Als ich den zweiten Teil durch hatte, fand ich dann in einem Secondhandshop auch den ersten Teil um nur 10 Euro und konnte endlich auch dort bis zum Ende kommen.

      Ich habe beide Teile nur jeweils drei Mal bis zum Ende durchgespielt. Beim ersten Teil lag das an der vielen Zeit, die ich mit der Raubkopie verbracht hatte, und beim zweiten daran, dass ich dort sehr viel Arbeit in die Optimierung meines Teams steckte und dann nur sehr ungern nochmal von vorne begann. Wobei man ja glücklicherweise jeweils drei Speicherstände zur Verfügung hat, so dass sich die Spiele auch hervorragend zum Herborgen eignen.
    • FFVII aus der Sicht eines Kindes


      Zunächst muss man verstehen, dass es für mich sehr viel mehr als ein Spiel war, jedenfalls, was man allgemeinhin als „Spiel“ definiert. Sehr viel mehr bedeutet, dass es mich so eingenommen, so überwältigt, so fasziniert hat, dass ich pausenlos an nichts anderes denken konnte, als an dieses Spiel. Ich war ein Kind, 8 oder 9 Jahre als mein Paps plötzlich eine Playstation und dieses neue Spiel mit diesem Meteoriten auf dem Cover hatte… Anfangs hatte mein Paps es auch selbst noch gespielt, ich habe ihm sicher auch zugesehen, so wie ich es früher mit Mama oft gemacht hatte. Paps setzte sich ans SNES, packte die frisch ausgeliehene Kassette in die Konsole und wir 3 tauchten ein in eine bunte Fantasiewelt ein…

      Und so ähnlich war das anfangs bei FF7 auch – mein Paps stellte sich Ungetümen und Monstern, kämpfte sich storymäßig durch das erste Drittel des Spiels…und dann nahm ich den Controller zum ersten Mal selbst in die Hand.

      Ich hatte direkt ein etwas anderes Gespür für die Dinge als Paps, ich sah Feinheiten, die ihm nicht aufgefallen waren. Ich verstand das Spiel auf andere Art, weil ich ihm auch mehr „Wert“ zukommen ließ. Für mich war es wahrlich eine epische Geschichte, die sich da vor meinen Augen auftat, das erste wirkliche Rollenspiel in 3-D – das gab es bis 1998 so einfach noch nicht. Es war komplettes Neuland, eine neuer geheimnissvoller Kontinent, über den sich langsam der Nebel lichtete und ich mit meinen 8 Jahren zögernd die ersten Schritte tat.

      Zwar verstand ich nicht alles von der Geschichte, doch wurde ich trotzdem mitgerissen, aber auf meine ganz persönliche Art. Wenn man als Kind so ein Spiel spielt erlebt man es auf eine einzigartige Art. Man versteht das alles nicht zu 100%, und doch ist man mittendrin, kämpft sich weiter voran, besiegt jeden der sich einem in den Weg stellt. Man fühlt sich cool, steht mitunter auch vor dem Fernseher und springt und brüllt und kämpft bei den Kämpfen mit – fühlt sich nach jedem Zwischenkampf wie der größte Held und lässt sich von der Siegesfanfare berieseln. Das war eine fantastische Welt, ein virtueller Spielplatz – auch etwas, was niemand von den erwachsenen so richtig verstand – doch man selbst fühlte es, oh ja, man fühlte es durch und durch. Fühlte sich verbunden mit dem Hauptcharakter, leidet durch die Situationen mit, soweit man sie eben nachvollziehen kann.

      Gewisse Monster bereiteten einem wirklich Schrecken. Bilder, die mir bis heute nicht aus dem Kopf gehen. Man darf nicht vergessen, dass das Spiel ab 12 war – was unter heutigen Maßstäben harmlos klingen mag, früher aber noch anders war. Damals gab es kein fotorealistisches Aliengemeuchel wie in einem Dead Space. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei, wie könnte es anders sein, das Shinra-Hauptquartier. Nachdem man sich inkognito bis hoch in die 60. Etage geschlichen, gekämpft hat, wird man in einem gläsernen Nebenaufzug von den Turks geschnappt und eingesperrt. Man findet sich in einer quadratischen Zelle wieder, weit oben im 6X. Stock, im Versuchslabor der Shinra. Es sind insgesamt 3 Zellen auf die die Helden aufgeteilt wurden, in dieser völlig neuen Situation kommuniziert man durch rufen gegen die Wand – jeder Raum bietet seine eigenen kleine Geschichte, seine eigenen einzigartige Konstellation von Charakteren, die man so separat nie wieder im Spiel sehen wird. Allein an dieser Beschreibungstiefe sollte man merken, wieviel man als Kind in eine einfache Situation hineininterprätieren kann, wieviel Besonderes im oberflächlich Normalen liegen kann. Nach ein paar Plauschs schläft Cloud ein…und erwacht – die Zellentür geöffnet.

      Der Wachmann an der Ecke steht pflichtbewusst und ohne Bewegung da. Ich erinnere mich noch genau an die Situation, mein Paps schaute mir seinerseits beim zocken zu. Regenungslos stand ich in meiner Zelle, viel zu große Angst ob der Konsequenzen, die es mit sich haben könnte, wenn ich jetzt einfach aus der Zelle liefe und der Wachmann mich sehen könnte…Auch hier, die Gedanken eines Kindes – heutzutage würde man bei geöffneter Tür natürlich sofort rausrennen, die Wache nebenbei umboxen und die Prinzession retten – aber damals war das anders, vor allem war ich Kind. Irgendwann traute ich mich leicht auf den Flur, in weitem Abstand reagierte die Wache nicht auf mich…bis mein Paps sagte „jetzt geh doch mal zu dem hin“ - ich tat wie mir geheißen…gräßliche Musik setzt ein. Die Wache stand gar nicht da – sie lag am Boden – und war tot.
      Der Bildausschnitt ist in diesem Moment des Spiels nur auf die Zellen zentriert, man sieht sonst eigentlich das gesamte Labor, doch im Moment, sah ich nur die kleinen Zellen…die Musik nahm ihrem furchtbaren Lauf, es war nichts geringeres als pure Alptraummusik und sie passte perfekt zu dem, was nun auf mich zukam…

      Alle Labormitarbeiter waren tot. Zerstreut lagen sie überall auf dem Boden des Labors, blutverschmierte Wände, Blutlachen auf dem Boden – überall. Dazu plötzlich auch Zufallskämpfe, Monster, die aus ihren Behältern und Zellen befreit wurden und nun haltlos wüteten. Ein grauenhaftes Szenario, dass mir als Kind sehr stark zusetzte. Die Musik, die mir als Kind tagelang nicht aus dem Kopf gehen mochte, die mich beim Einschlafen quälte, mit Angst erfüllte...Das war wirklich harter Tobak für mich damals...Ich erinnere mich außerdem an einen sehr markanten Kratzer an der Wand – ein riesiges blutrünstiges Monster hatte hier sein fürchterliches Werk getrieben. Was auch so ne Sache ist: man hatte den Ausbruch Jenovas ja nicht mitansehen können – man wird einfach in seiner Zelle wach und findet das Labor, eben noch – zwar feindlich besetzt, aber friedlich – nunmehr mit Leichen bespickt und überall dieses verdammte Blut. Es blieb also meiner kindlichen Fantasie überlassen, was hier vorgefallen war. Mühselig kämpfte ich mich durch diesen nicht enden wollenden Alptraum, sogar das Geräusch des Lastenaufzuges im Labor machte mir große Angst wie mir gerade wieder einfällt. Dann noch dieser Laserflur, wo ich mir nicht sicher war, ob ich da durchlaufen könnte. Ich meine auch, dass mir zu diesem Zeitpunkt die Heilitems ausgingen, was die Auswegslosigkeit noch stark verstärkte – ich ging hier sicher auch drauf – spätestens bei Rufus war das auf jeden der Fall – das verlängerte das Ganze für mich dann ja noch. Und dann oben im höchsten Stock des Shinrahauptquartiers findet man Präsident Shinra – erstochen mit einem Schwert, dass ihm noch im Rücken steckt – Palmer versteckt sich hinter einer Säule… Es hat lange gedauert, bis ich das als Kind alles verarbeitet hatte... Dies ist weniger ein Argument dafür, warum das Spiel so gut ist, als vielmehr eine persönliche Erfahrung, eine "schlimme" Kindheitserinnerung, die mich trotzdem nicht davon abhielt, weiterzumachen. Gerade weil ich mich durch diesen Alptraum gekämpft hatte, eben weil ich aus diesem verdammten Labor doch noch rauskam, war ich nur noch gefesselter von diesem Spiel.

      Insgesamt hat mich das Spiel einfach mit seiner unfassbaren Atmosphäre gepackt. Die glaubwürdigen Charaktere, die Handlung an sich, die neben Tiefe auch noch zwei absolut heftige Plot-Twists vorzuweisen hat. Der Soundtrack, oder besser DER Videospielsoundtrack überhaupt, und wie sehr er zur Atmosphäre und dem Spielerlebnis beiträgt.

      Und dann natürlich all die unzähligen Momente, die sich mir ins Gedächtnis eingebrannt haben. Aeris Tod, Setos Tränen, die Motorradsequenz, Snowboardfahren, die Weapons, Yuffie-Side-Quest, Nibelheim (die Villa!!), Clouds Erinnerungen, Chocobozucht, Zacks Geschichte, Vincent zu finden (+ Lukretia), Shinra in die Knie zwingen, die Turks, die Marktplatzsequenz, das Planetraium, die schwarzen Männern, jeder Charakter mit seiner eigenen Geschichte…und von Sephiroth ganz zu Schweigen. Die Art und Weise, wie dieser Charakter präsentiert wird, ist meines Erachtens so mit das Beste, was Storytelling in Videospielen überhaupt erreicht hat.

      Haha, ich bin ganz schön ins Schwelgen gekommen. Tl;dr : FFVII ist ein unfassbar gutes Spiel, kombiniert mit der Tatsache, dass ichs als Kind spielen und wahrnehmen konnte, erzeugte für mich ein Spielgefühl, das ich so wahrscheinlich nie wieder erleben werde. Danke Squaresoft.


      Weitere Spiele, die mir ebenfalls als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben werden:

      Secret of Mana
      Kingdom Hearts
      FFX
      Tales of Symphonia
      Elder Scrolls IV: Oblivion
      Ocarina of Time + Wind Waker
      Banjo-Kazooie (Tooie wird oft vergessen, ist auch n Superspiel)
      Paper Mario 1+2
      Super Mario
      Super Mario 64

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    • Ich schreibe nicht so viel wie die anderen hier :D

      Bei mir ist es Majoras Mask.
      Ich habe Alttp geliebt und genauso Ocarina of Time.
      OoT hab ich gespielt wie ein blöder. Aber MM hab ich von der ersten Ankündigung an bis zum Release verfolgt.
      Ich hab mir N-Zone und Co gekauft nur weil ein Bild von MM irgendwo war. Ich kenne die ersten concept arts und die ersten screenshots, habe es verfolgt als es noch Zelda Gaiden hieß und dann als es Mask of Mojula heißen sollte, habe es vorbestellt um es am Release Tag zu haben (hatte natürlich kein Expansion Pack und mir extra dafür DK64 gekauft!), habe mir den Spielberater geholt und den sowie die Anleitung in Folie eingeschweißt :D

      Ich habe das Spiel von der ersten Sekunde geliebt, wegen der Nähe zu OoT und der Atmosphäre die es vermittelt und wegen der genialen Sidequests und Nebenstory.

      Majoras Mask <3
    • Ich habe eure Beitrage mal im Startpost verewigt :)

      Ich finde es interessant, wie jeder sein Lieblingsspiel aus anderen Gründen mag.
      Killja, weil er die Hingabe der Arbeiter zu diesem Spiel überall sieht zum Beispiel.
      Und ZetTroxX' Story ist auch nice. Das Spiel hatte dir Angst gemacht, aber gerade das hat es für dich geprägt. Stark, haha.
    • Kenne Secret of Mana nicht, hab aber nur gutes darüber gehört. Meine absolutes Lieblingsspiel für immer ist auch für den SNES und heißt "Secret of Evermore"!

      Nun folgt eine spoilerfreie, und deshalb kurze Erklärung zum Spiel.
      Es ist ein RPG und wurde oft mit Secret of Mana verglichen. Die Map ist GIGANTISCH, hat mich damals komplett weggeflasht und tut es noch. Habe es erst vor 2 Jahren wieder komplett durchgezockt <3. Im Vergleich zu Terranigma kann ich sagen, dass man bei Evermore um einiges mehr an interaktiven Möglichkeiten hat was Städte, GEHEIMNISSE, unterschiedlichen Aussagen von NPCs, Zauberei, Waffen und Rüstungen und vieles mehr angeht. Magie und Waffen können im Level und somit in der Stärke steigen; alle Waffen bekommen irgendwann auch special-moves.
      Mit der Story kann sich wahrscheinlich jeder identifizieren.^^ Sie ist umfangreich, vollständig zusammenhängend und ich finde es ist schön zu sehen, wie Freund und Feind über die Zeit hinweg immer wieder auftauchen und kleine Nebenrollen einnehmen.

      Man kann, wie in Terranigma, kontinental reisen, die Level und Städte sind einfach WUNDERSCHÖN, in jedem Pixel steckt soo viel Liebe, man gerät ständig in unvorhersehbare Dinge hinein, wodurch es niemals langweilig wird, die Soundtracks habe ich mir alle runtergeladen, weil sie sich erstens vom kindheitlichen Zocken einfach in mein Hirn gebrannt haben, und ich sie zweitens als umwerfend gut empfinde.

      Ach Gottchen Jungs, ich muss es wieder zocken! Ich empfehle es durch und durch, niemand wird enttäuscht! Mein absolutes lovely-Game forever! <3
      From delusion lead me to truth.
      From darkness lead me to light.
      From death lead me to immortality.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cryforce ()

    • Okay also. Abgesehen von Smash, da es mir so gesehen am meisten gegeben hat.


      Grandia
      Habe das Spiel damals im Magazin "Mausklick" gesehen, und fand die Screenshots schon sehr geil. Ebenfalls den Bericht zur Story, der dazu geschrieben wurde. Es hatte glaube ich eine 2+ im Test bekommen. Habe meinen Onkel angerufen, damit er mir das Spiel brennen kann (mein Onkel hat mir damals immer Spiele gebrannt, mein anderer Onkel hatte mir meine PS gemoddet). Hat leider eine Weile gedauert, weil der Bericht kam bevor das Spiel draußen war, und bis dann eine ISO im Netz war ist einige Zeit vergangen, so dass ich es fast wieder vergessen habe.
      Habe das Spiel dann letztendlich an meinem 13. Geburtstag bekommen (der damals in den Sommerferien war, Anfang Juli) und statt raus in die Sonne zu gehen, habe ich es dann gesuchtet.

      Es war eines der ersten RPGs für mich, mit Ausnahme von Pokémon. Allerdings war Pokémon Rot ja eher easy mode, habe fast mit Glurak das komplette Spiel gerockt (bis auf Top 4). Grandia war hingegegen richtig schwer für mich. Ich erinnere mich an einige Stellen, an denen ich richtig viel grinden musste, um voran zu kommen. Es war eine Herausforderung für mich und ich glaube daher habe ich es auch so geliebt. Jeder Bosskampf war aufregend und ich war immer überglücklich wenn ich ihn überstanden habe.

      Mein Bruder hat mir immer beim zocken zugeguckt, und wir haben zusammen Entscheidungen getroffen.

      Es hat eine unglaublich schöne Atmosphäre. Sie hat mich richtig eingesogen. Ich habe mit extrem vielen NPCs geredet und oft Sachen 5 mal angeklickt, um zu sehen ob diesmal etwas anderes passiert. Die Grafik ist damals schon nicht technisch top gewesen, da es sich ja auch um einen Port vom Sega Saturn handelte (Original von 1997, PS Version 2001), allerdings war es atmosphärisch so dicht, dass es einfach nur schön aussah.
      Die Story fand ich auch einfach nur geil. Die Charaktäre haben eine schöne Entwicklung vollzogen und es gab mehr als nur einige (für mich) unerwartete Plottwists. Habe eine richtige Beziehung zu den Charakteren aufgebaut. Teilweise war ich den Tränen nahe. Aber auch der Humor hat mir unglaublich gut gefallen. Meist etwas platt, aber da stand ich schon damals drauf.

      Ich habe unzählige Stunden in das Spiel gesteckt. Viele Runs. Sogar einige Grinds versucht. So hab ich z.B. versucht auf CD1 (von 2) alle Skills auszumaxen. Usw usw. Wenn ich jetzt drüber nachdenke, würde ich es sau gerne wieder spielen. Vielleicht mal ein Let's Play oder so machen. Oder einen Speedrun. Oder oder. Hach, geiles Spiel.


      PS: Ich werde die Spiele, die ihr alle so postet, auf jeden Fall spielen (sofern ich das nicht eh schon getan habe).
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      Light;758118 schrieb:

      so viele lappenhafte posts, anstatt das ihr euch alle endlich eingesteht das jeder smashpart geil ist . Ob ihr nun scheiß melee oder brawl "maint" ist ja mal sowas von latten ey und diese dummen flames im jahre 2014 sind einfach soooo sinnzudemlos.
    • Auf jeden Fall TLOZ: The Wind Waker.
      Damals kam mir die Spielwelt noch unendlich groß vor. Das Feeling einfach mit dem Boot rumzucruisen und immer wieder was neues zu entdecken war einfach mega nice.
      Die Bossgegner kamen mir noch unglaublich schwer vor und ich weiß noch wie ich besonders beim ersten Boss und bei Puppenganon so ein krasses Herzrasen hatte, dass es mich fast vom Stuhl gefegt hat (OHNE WITZ). Die kreativen Sidequests (Regt mich heute noch auf, dass ich nicht komplett alle Minitendo-Figuren sammeln konnte xD) , Gimmicks+Waffen die auch wiederkehrende Verwendung gefunden haben und die meiner Meinung nach beste Story aller Zelda-Spiele machen diesen Titel zu meinem liebsten Soloplayer-Game überhaupt. <3
    • Schöne Geschichten, gerade Titel wie Golden Sun und Terranigma wecken auch bei mir wunderbare Erinnerungen <3
      Aber immer noch mein Lieblingsspiel:

      Super Metroid (snes)
      Damals habe ich das Spiel bei einem Freund gesehen und war sofort fasziniert. Wir haben es ein paar mal bei ihm gespielt abwechselnd und er hat es mir ausgeliehen und später sogar geschenkt! Zufällig hat mich viele Jahre später ein Video von Super Metroid auf YouTube zu Speedruns geführt. Ich habe unendlich viele TAS/Speedruns von dem Spiel geguckt. Vor ein paar Jahren hab ich mit einem Snes Controller-Adapter auf dem emulator viele viwle Stunden verbracht speedruns zu machen (j4f) und habe spätestens da entdeckt, wie offen und kreativ die spielmechaniken genutzt werden können.
      Einfach das perfekte Spiel für mich - zu jeder Zeit!
      If you don't live for something you'll die for nothing
    • Journey rückt in meiner Liste momentan extrem weit nach oben, habe mir gestern mal eine Interpretation der "Story" durchgelesen und bin komplett überwältigt. Die Grafik ist bombastisch, der Soundtrack überirdisch (wurde auch ausgezeichnet soweit ich weiß) und das Spielerlebnis an sich...Wahnsinn. Werde es heute mal wieder spielen müssen.

      Das ist echt kein "Spiel" mehr im klassischen Sinne - das ist in meinen Augen Kunst.

    • Für mich wird's wohl ewig einfach Zelda Twilight Princess bleiben. Die Wii Version war gleichzeitig mein erstes Zelda Spiel überhaupt, vorher hab ich nie Bekanntschaft mit der Reihe gemacht, und sogut wie alles an dem Spiel hat mich einfach beeindruckt. Die düstere Atmo eignet sich einfach perfekt für Zelda, Grafikstil auch einfach perfekt. Hat den in meinen Augen besten Soundtrack der 3D Zeldas, nice Charaktere, nice Story, einfach alles an dem Spiel ist in meinen Augen überdurchschnittlich. Hab mir deshalb auch vor kurzem noch die GameCube Version gekauft und wieder durchgezockt, und mit Gamecube Controller wars einfach nochmal zehnmal besser. Einfach mega sexy dieses Game.
    • Tales of the Abyss :zippy: . 3x durchgespielt, 300h(zu wenig eigentlich) Spielzeit, hab immernoch Bock es wieder durchzuspielen (aber leider keine Zeit). Das Spiel ist an sich wirklich nicht DAS Spiel und wenn es jemand nicht so gefallen hat kann ich es komplett verstehen. Ich jedoch verbinde mit dem Spiel so viele Sachen. Ich habe es auf dem 3ds gekauft und habe es dann sofort fast tagtäglich über 2 Monate gespielt und es 2x in der Zeit durchgespielt. Das Spiel ist komplett auf Englisch und durch das Spiel hab ich meine Interesse an dieser Sprache gefunden und gemerkt, wie viel Spaß es mir macht diese Sprache zu lernen. Die Charaktere sind alle interessant. Die Musik ist einfach Bombe und das Gameplay ist zwar nichts Besonderes aber es hat mir immer Spaß gemacht und es wurde nie öde. Die Story ist lang und gut und hat mich damals sowasvon gefesselt, dass ich es manchmal bis um 3 Uhr morgens noch gespielt hab. Und der Humor war auch sehr schön, nicht zu viel und nie zu dumm. Und in der Zeit, während ich das Spiel gespielt hab war eine der schönsten, die ich je hatte und das hat wohl mein Empfinden zu diesem Spiel stark beigetragen. Tales of- ist eh eine der besten Reihen aller Zeiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bobojack ()